Politik | 27.07.2015

BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN Rheinland-Pfalz

Umweltpolitik bleibt GRÜNES Kernthema

GRÜNE beenden erste Etappe im Programmprozess in Remagen

v.l. Waltraud Fesser (Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz), Landesministerin Ulrike Höfken, das Spitzenduo der Grünen für die Landtagswahl 2016, Daniel Köbler und Eveline Lemke und Landesvorsitzende Katharina Binz.ab

Remagen. Auf ihrem vierten und letzten Programmkongress in Remagen diskutierten die GRÜNEN am vergangenen Freitag ökologische Fragestellungen.

In zwei Gruppen wurden die Bereiche „Umwelt- und Naturschutz“ und „Ernährung/Verbraucherschutz/ökologische Landwirtschaft“ thematisiert.

Besonders deutlich wurde in beiden Gruppen das klare Nein zu Fracking. Dazu Spitzenkandidatin und Energieministerin Eveline Lemke: „Fracking, also die Ausbeutung unkonventioneller Erdgaslagerstätten durch den Einsatz giftiger Chemikalien, bringt Gefahren für Mensch und Natur mit sich. In Rheinland-Pfalz haben wir dem Fracking im Rahmen unserer landesrechtlichen Möglichkeiten einen Riegel vorgeschoben. In Wasserschutzgebieten, Heilquellenschutzgebieten und Mineralwassergewinnungsgebieten ist es nun generell untersagt. Damit schützen wir nicht nur unser Lebensmittel Nr. 1, sondern sichern auch die wirtschaftliche Grundlage für Getränke- und Lebensmittelhersteller. Um unsere künftige Energieversorgung zu sichern, braucht es weder „gefracktes“ Öl noch Gas, sondern eine konsequente Energiewende. Auf Bundesebene haben wir uns konsequent dafür eingesetzt, das Fracking-Ermöglichungsgesetz der schwarz-roten Bundesregierung zu verhindern und setzen uns weiter für ein konsequentes Verbot ein.“

Auch das zwischen den USA und der EU geplante Freihandelsabkommen TTIP wurde im Rahmen beider Diskussionsrunden besprochen. Thomas Petry, Landesvorsitzender von BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN Rheinland-Pfalz bekräftigte nochmals den Standpunkt der Partei: „Unser Engagement für hohe Standards in Umwelt- und Agrarpolitik, ist auch der Grund, weshalb wir TTIP, in seiner jetzigen Ausgestaltung, ablehnen. Freihandel und wirtschaftlicher Austausch sind eine wichtige Grundlage für Wohlstand, aber weder Demokratie noch Verbraucher- und Umweltschutz dürfen dabei auf der Strecke bleiben.“

Zum Ablauf der Verhandlungen und dem Plan private Schiedsgerichte einzuführen ergänzte Petry: „Demokratie braucht Transparenz – auch und gerade in der EU. Geheimverhandlungen oder undurchsichtige, nicht legitimierte Schiedsgerichte lehnen wir ebenso ab, ebenso wie eine technokratische Expertenherrschaft.“

v.l. Waltraud Fesser (Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz), Landesministerin Ulrike Höfken, das Spitzenduo der Grünen für die Landtagswahl 2016, Daniel Köbler und Eveline Lemke und Landesvorsitzende Katharina Binz.Foto: ab

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare

09.01.: Bus stürzt in Graben

  • Johannes Hübner: Das Foto mit dem Isuzu-Bus gehört wohl nicht zu dem Unfall - Sie sollten solche Dinge unbedingt kennzeichnen.

Infoveranstaltung: Wiederherstellung der Ahr

  • HansE: Herr Schmidt, sie vergessen, dass wir im Michelland leben. Hier mahlen die Mühlen bekanntlich langsam. Also regen Sie sich nicht auf, wir können die Geschwindigkeit, mit der unsere Beamten arbeiten, ohnehin nicht beeinflussen.
  • K. Schmidt: "Der Wiederaufbau soll ökologisch wertvoll, klimafolgenangepasst, nachhaltig und attraktiv für die Bürgerschaft gestaltet werden." - Ja, alles schön und gut, aber wie wäre es denn mal mit "schnell"?...

Info-Veranstaltung: Blackout - wie sorge ich vor?

  • K. Schmidt: Zu Berlin gibt es einen Bericht des dortigen Rechnungshofes, vom Ende letzten Jahres, der in einigen Punkten Defizite des staatlichen Katastrophenschutzes anspricht. Unter anderem gibt es viele Behörden,...
Baumfällung & Brennholz
Innovatives rund um Andernach
Stellenanzeige Pflegefachkräfte
Dauerauftrag 2026
Winterbunt in Bad Neuenahr-Ahrweiler
Image
Anzeige What
Kirmes in Hemmessen, 18.01.26
Empfohlene Artikel

Bad Breisig. Die FWG Freie Wählergruppe Verbandsgemeinde Bad Breisig e.V. eröffnet das kommunalpolitische Jahr 2026 am Samstag, dem 10. Januar, ab 18:00 Uhr, im Bad Breisiger Restaurant „Zum Anker“ mit ihrem traditionellen Neujahrsempfang. Zu diesem zwanglosen Treffen in entspannter Atmosphäre haben Vorsitzender Hans-Josef Marx und Geschäftsführer Walter Erben alle FWG-Mitglieder eingeladen.

Weiterlesen

Weitere Artikel

Nach einjähriger Bauzeit

Neues Sportheim für Walporzheim

Bad Neuenahr-Ahrweiler-Walporzheim. Große Freude bei den Sportlerinnen und Sportlern des SV Walporzheim: Zeitgleich mit dem 90. Stiftungsfest des Traditionsvereins wurde am vergangenen Sonntag das wiederhergestellte Sportheim offiziell eingeweiht. Dieses nicht nur aus sportlicher, sondern auch aus gesellschaftlicher Sicht wichtige Domizil war bei der Flutkatastrophe 2021 schwer beschädigt worden und steht jetzt wieder für seine ursprüngliche Nutzung zur Verfügung.

Weiterlesen

Nordrhein-Westfalen. An den nordrhein-westfälischen Schulen findet am kommenden Montag, 12. Januar, kein Präsenzunterricht statt. Diese Entscheidung hat das Schulministerium getroffen, die Schulen hierüber heute per Mail informiert und die Schulen gebeten, in den dafür im Erlass vorgesehenen Distanzunterricht zu wechseln. Die Bezirksregierungen begleiten die Schulen bei der Umsetzung und stehen als Ansprechpartner zur Verfügung.

Weiterlesen

Anzeige Kundendienst
Innovatives rund um Andernach
Dauerauftrag
Alles rund ums Haus
Angebotsanzeige (Januar)
Daueranzeige Januar
Auftrag Nr. A 59101
Daueranzeige (Januar 26)
Imageanzeige
Winter-Angebot
Fachkräfte in den Bereichen soziale Arbeit
Werbeplan 2026
Kreishandwerkerschaft
Daueranzeige 2026
Anzeige KW 2
Neujahrsgruß
Malermeister in Rheinbach: Sauber, schnell & zuverlässig, Tapezier- und Lackierarbeiten sauber und