Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar: SpVgg Burgbrohl – TSG Pfeddersheim 0:0
Verdienter Punkt gegen Tabellenführer
Burgbrohl. Im Brohltal herrscht derzeit eitel Sonnenschein. Unter der Woche zog die SpVgg Burgbrohl durch einen 2:1-Erfolg gegen den Rheinlandligisten SV Morbach ins Finale des Rheinlandpokals ein. „Es war ein ganz, ganz hartes Stück Arbeit. Wir haben längere Zeit das Tempo und die spielerischen Mittel vermissen lassen“, blickte SpVgg-Trainer Klaus Adams auf die Begegnung im Hunsrück zurück, die durch Tore von Lukas Püttmann (24., Foulelfmeter) und Norman Wermes (54.) knapp mit 2:1 für den Oberligisten entschieden wurde. „Egal wie – Hauptsache wir haben es gepackt. In einem Finale zu stehen, ist immer etwas ganz Besonderes“, freute sich Lukas Püttmann, der auch am Samstag gegen die TSG Pfeddersheim zu den Aktivposten seiner Mannschaft gehörte.
Eine von Taktik geprägte Partie
Während das torlose Unentschieden im Oberliga-Alltag den Wormser Vorstädtern die Tabellenführung bescherte, konnte Burgbrohl gegenüber zwei Konkurrenten (TuS Mechtersheim und SC Idar-Oberstein) im Abstiegskampf allerdings keinen Boden gut machen. Lediglich 80 Zuschauer verfolgten im Rhodius-Stadion eine von Taktik geprägte Partie. „Wir haben ein intensives Spiel abgeliefert. Meine Mannschaft hat den Kampf angenommen und eine hohe Laufbereitschaft gezeigt“, resümierte ein zufriedener SpVgg-Coach Adams nach dem Abpfiff. „Schade, wir haben uns beste Chancen erarbeitet, ein Sieg war drin. Doch so, wie meine Mannschaft gespielt hat, bin ich auch mit dem 0:0 zufrieden.“ In einem munteren Rauf und Runter besaßen die Einheimischen vor der Pause die besseren Einschussmöglichkeiten. Die Chancen von Sebastian Sonntag (18.), Giorgi Piranashvili (22.) und Marius Kroener Kroener (25.) waren den Führungstreffer wert. Die Gäste besaßen in der 45. Minute ihre einzige klare Tormöglichkeit, als SpVgg-Keeper Michael Berg einen Kopfball des TSG-Angreifers Enis Aztekin reaktionsschnell an den Pfosten lenkte. Nach der Pause kamen die favorisierten Gäste besser ins Spiel und stellten die Burgbrohler Abwehr vermehrt vor Probleme, in der Keeper Berg aber Ruhe ausstrahlte und nicht zu bezwingen war. In der 87. Minute fast noch der Siegtreffer für die Platzherren, aber der Schlenzer von dem eingewechselten Stefan Krämer verfehlte knapp das Gästegehäuse. Im Lager der Gäste atmete Trainer Norbert Hess auf: „Da hatten wir wohl ein bisschen Glück.“
Das nächste Spiel
Am kommenden Samstag ist die SpVgg Burgbrohl im Kellerduell um 16.30 Uhr bei der punktgleichen TuS Mechtersheim zu Gast. Mit einem Sieg können sich die Adams-Schützlinge ein wenig Luft im Abstiegskampf verschaffen. SpVgg Burgbrohl: Berg, Liersch, Kroener, Fichtl, von Klaß, Püttmann, Wirtz, Hein, Piranashvili (66. Krämer), Sonntag, Wermes.
