DRK-Ortsverein Niederzissen
Viele Unterstützer für die gute Sache
Niederzissen. Mit einem persönlichen Schreiben hat sich der DRK-Ortsverein Niederzissen im Mai dieses Jahres an rund 60 Firmen und Gewerbetreibende im Bereich des Ortsvereins, also im oberen Brohl- und Vinxtbachtal gewandt und um eine finanzielle Hilfe für die anstehenden kostenintensiven Aufgaben gebeten. In erster Linie geht es um die Erneuerung der Dienstbekleidung für alle Helferinen und Helfer aufgrund neuer gesetzlicher beziehungsweise berufsgenossenschaftlicher Auflagen. 45 neue Einsatzjacken- und Hosen zum Preis von circa 300 Euro pro Person mussten angeschafft werden. Durch eine Spende der Kreissparkasse an den DRK-Kreisverband und einen Zuschuss der Kreisverwaltung, die anteilmäßig an die Ortsvereine weitergegeben wurden, verringerte sich zwar der Eigenanteil, doch es verblieb immer noch ein hoher Anteil, die der Niederzissener Ortsverein allein für diese Maßnahme aufbringen musste. Da ein DRK-Ortsverein nicht über eigene Einnahmemöglichkeiten verfügt, ist er auf Spenden aus der Bevölkerung, insbesondere auch der örtlichen Gewerbetreibenden angewiesen. 11 der angeschriebenen Gewerbe- und Handwerksbetriebe spendeten bis Anfang dieses Monats Einzelbeträge zwischen 20 und 500 Euro und so kamen rund 2500 Euro zusammen. Am vergangenen Samstag fand ein Aufräum- und Renovierungstag in und an dem DRK-Heim in der Klosterstraße statt, zu dem die Spender eingeladen wurden, damit sie sich ein Bild über die laufenden Maßnahmen machen konnten. Zwei Firmenchefs, Dr. Bernhard Eckel von der Dr. Eckel GmbH und Reinhard Adams von der Firma Holzbau Adams aus Niederzissen kamen und Ortsvereinsvorsitzender Klaus Schneider bedankte sich bei ihnen, auch stellvertretend für die anderen Spender, für ihre Hilfe. Die Spenden kamen – außer den beiden Genannten- von Autotransporte Adams, Zimmerei Dahm, Niederdürenbach, Villa Romantica, Bäckerei Frank Mattern, Optik Müller, Steuerberatungsbüro Erich und Melanie Schneider-Knebel, Elektrik Dirk Schwarz, Aral-Tankstelle Dirk Loth und Malerbetrieb Bernd Nonn.
Der Verein ist auf Spenden angewiesen
Weitere Spenden an den DRK-Ortsverein werden gerne entgegengenommen, denn die laufenden und vorgesehenen Anschaffungs- und Umbaumaßnahmen verlangen neben umfangreichen Eigenleistungen auch hohe finanzielle Aufwendungen, die ohne Spendengelder nicht aufgewendet werden können. In erster Linie stehen weitere Renovierungsarbeiten in dem im Oktober vergangenen Jahres erworbenen DRK-Heim an. Als vom Beschluss eines Neubaus an der neuen DRK-Rettungswache endgültig abgesehen wurde, hat der DRK-Kreisverband das bereits seit 1976 als Rettungswache genutzte ehemalige Kindergartengebäude per Mietkauf an den Ortsverein übertragen. Das Haus und das gesamte Grundstück wurden zwar immer schon von den Aktiven des Ortsvereins unterhalten, aber seitdem jetzt feststeht, dass es einmal endgültig in seinen Besitz übergehen wird, wurden umfangreiche Umbau- und Renovierungsarbeiten in vielen Einsatzstunden in Eigenleistung erbracht. Besonders im Untergeschoss, wo die Rettungswache untergebracht war. Hier bekam das Jugendrotkreuz Räumlichkeiten für ihre wöchentlichen Treffs, eine Küche und Toiletten und Duschen zur Verfügung gestellt. In einem Raum wurden 35 Spinde aufgebaut, die aus dem ehemaligen Schulschwimmbad der Hauptschule Niederzissen stammen. Im ehemaligen Heizöllager wurde eine Werkstatt eingerichtet und im Dachgeschoss ein Büro und weitere Lagerräume für Materialien und Hilfsmittel. Neben vielen Arbeitsstunden erfordern diese Arbeiten natürlich auch Finanzmittel, für die Hilfe von außen benötigt wird. Weitere Maßnahmen stehen im Bereich der Versammlungs- und Schulungsräume sowie in den übernommenen Garagen an. Hinzu kommt noch, dass spätestens in zwei Jahren ein Einsatzfahrzeug ersetzt werden muss. Erfreulicherweise ist die Einsatzbereitschaft der DRK-Aktiven nach wie vor lobenswert, denn die genannten Maßnahmen wurden alle neben den „normalen“ Diensten einer DRK-Bereitschaft durchgeführt. Gerade im ersten Halbjahr waren diese wieder sehr umfangreich und vielseitig. So wurden Sanitätsdienste geleistet bei Sport- und anderen Veranstaltungen und die Einsätze auf dem Nürburgring sind auch nicht weniger geworden. Sogar beim „Rock am Ring“ in Mendig waren die Niederzissener Helferinnen und Helfer drei Tage im Einsatz, denn ihre Erfahrung aus vielen Jahren zuvor wurde dort gebraucht. Wer den rührigen DRK-Ortsverein Niederzissen unterstützen möchte kann dies gerne tun. Vorsitzender Klaus Schneider und sein Stellvertreter Mike Robe stehen als Ansprechpartner zur Verfügung.
