Politik | 04.11.2013

AG offene Jugendarbeit im Landkreis Ahrweiler

Von Utopien zur Realität

Schülersprecher/Innen und deren Vertreter/Innen trafen sich zur Zukunftswerkstatt

Gemeinsam wurden bei dem Treffen die Aufgaben, Ziele und Möglichkeiten ausgelotet. privat

Kreis Ahrweiler. Die AG Offene Jugendarbeit im Kreis Ahrweiler hat unlängst die frischgewählten Schülersprecher/Innen und deren Vertreter/Innen zu einer Zukunftswerkstatt eingeladen. Unter dem Motto „Gewollt, sich gestellt, gewählt und jetzt …?“ wurden gemeinsam ihre Aufgaben, Ziele und Möglichkeiten ausgelotet.

Die Zukunftswerkstatt ist - kurz gesagt - eine von Robert Jungk entwickelte Methode, in der alle Akteure Experten sind. Das Expertenwissen kann vorhandenes Wissen, soll aber vor allem auch die Phantasie jedes Akteurs umgreifen. Ziel ist es, gemeinsam Lösungen für Probleme oder Herausforderungen zu finden. Dazu werden drei Phasen durchlaufen: Kritik-, Utopie- und Verwirklichungsphase.

So haben sich die Schülersprecher an diesem Tag mit großer Motivation und Bereitschaft mit ihrem Amt vertraut gemacht. Nach der Utopiephase wurde ein Zielekatalog mit Realitätsanspruch entwickelt, den die einzelnen Schülervertreter mitnehmen und in ihrer jeweiligen Schule umsetzen wollen. Die Themen reichten beispielsweise vom eigenen SV-Raum über mehr medialen und interaktiven Unterricht bis hin zu Kältepausen drinnen im Schulgebäude und mehr Exkursionen und Fahrten.

In drei Monaten wird die AG Offene Jugendarbeit im Kreis Ahrweiler sich wieder mit den SchülersprecherInnen treffen und beleuchten, inwieweit die Ideen und Ziele im Sinne demokratischer Beteiligung realisiert werden konnten. Mit einem Zertifikat und vielen guten Vorhaben im Gepäck ging die Zukunftswerkstatt mit den SchülersprecherInnen erfolgreich zu Ende.

Gemeinsam wurden bei dem Treffen die Aufgaben, Ziele und Möglichkeiten ausgelotet. Foto: privat

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