Allgemeine Berichte | 22.09.2015

St. Hubertus Schützen Niederzissen richteten zu ihrem 140-jährigen Jubiläum das Bundesschützenfest aus

Vorbildliches ehrenamtliche Engagement

Vorbildliches ehrenamtliche Engagement

Niederzissen. Aus Anlass ihres 140-jährigen Bestehens wurde die St. Hubertus Schützenbruderschaft Niederzissen mit der Ausrichtung des diesjährigen Bundesfest des Brohltal-Schützenbundes beauftragt. Mit ihren 140 Jahren sind die St. Hubertus Schützen der älteste der insgesamt 18 Ortsvereine in Niederzissen.

Begonnen hatte das Bundesfest mit der Übergabe der Standarte vor der St. Germanus Kirche, die anschließende Messfeier wurde durch Pater Wolfgang Nick zelebriert. Danach ging es im Festzug zum Ehrenmal auf dem Friedhof, wo man zum Gedenken an die Gefallenen und Verstorbenen einen Kranz niederlegte. Nach dem Vorbeimarsch am Bundesvorstand, Würdenträgern und Ehrengästen vor dem Rathaus ging es, musikalisch begleitet vom Fanfarenzug Brohltalklänge, zum Schützenhaus.

Eugen Schmitt, Hauptmann des Brohltal Schützenbundes und Brudermeister der St. Hubertus Schützen Oberzissen, die das Bundesfest im vergangenen Jahr aus Anlass des 110-jährigen Bestehens der Bruderschaft ausgerichtet hatten, und amtierender Vereinskönig, begrüßte alle Anwesenden und führte durch das Programm des Abends, das mit dem Einmarsch der Majestäten, an deren Spitze das Bundeskönigspaar Manfred und Elisabeth Schlig aus Weibern standen, begann.

Als erster Redner trat Bundesmeister Hans Ströter hinter das Rednerpult und gratulierte der Bruderschaft, deren Vorsitzender er selbst ist, und richtete die Glückwünsche des Bundes aus. Kurz ging er auf die Geschichte der Bruderschaft ein und betonte, dass man in der langen Geschichte des Vereins viele Höhen und Tiefen durchlebt habe - so auch die Zwangspause nach dem Zweiten Weltkrieg. Zum Glück hätten sich dann, nach Aufhebung des Bezirksverbot von Waffen, wieder einige Männer gefunden, um die Bruderschaft erneut ins Leben zu rufen. Abschließend wünschte er allen Vereinen in Niederzissen und im gesamten Brohltal für die Zukunft alles Gute.

Glaube, Sitte und Heimat stehen immer im Vordergrund

Schirmherr und Ortsbürgermeister Rolf Hans ging in seinem Grußwort aus die Werte der Schützen, Glaube, Sitte und Heimat, ein, diese ständen bis heute im Vordergrund der Schützen. Sie gingen einher von der Gründungszeit, verbunden mit dem Schutz der Katholischen Kirche, die heute noch in einem guten Miteinander mit den Schützenvereinen stehe. Diese Brauchtumspflege sei für alle Schützen ein hohes Gut, welches sie in langer Tradition pflegen. Der Schießsport, so der Schirmherr abschließend, mit seiner Tradition fristet jedoch im Vergleich zu anderen Sportarten ein Schattendasein, welches er sehr bedauere.

Richard Keuler, erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde Brohltal, gratulierte den Niederzissener Schützen auch im Namen des sich noch im Urlaub befindenden Bürgermeister Johannes Bell zur Ausrichtung des Bundesfestes und zum Vereinsjubiläum. Wenn eine Bruderschaft 140 Jahre alt wird, dann müsse dies einen guten Grund haben, so der erste Beigeordnete. Lobende Worte fand er für das hohe ehrenamtliche Engagement, welches die Schützen durch ihre Kameradschaft, das Verantwortungsbewusstsein, das Zusammengehörigkeitsgefühl sowie die Traditionspflege zeigen. Nach den Grußworten von Pater Nick überbrachte Diözesanbundesmeister Hubert Mohr die Glückwünsche der Diözese und überreichte an Hans Ströter die Ehrengabe des Pellenzbundes. Der Männergesangverein lockerte den Festkommers mit einigen Liedstücken auf. Auch Landtagsabgeordneter Guido Ernst sprach spontan einige Grußworte.

Verdiente Schützen wurden geehrt

Höhepunkt des Abends war die Ehrung verdienter und langjähriger Schützen. Mit einem Zinnteller und einer Urkunde wurden Heinz Laux, Gottfried Martin, Paul Maus Franz Schmickler, der leider fehlte, und Bruno Schmidtke vom Bundesmeister und Diözesanbundesmeister für ihr Engagement innerhalb der Bruderschaft geehrt. Als Nächstes wurden Peter Faßbender, Michael Schlick und Thomas Raab (fehlte) mit dem Silbernen Verdienstkreuz geehrt, Roland Franzen und Ewald Müller erhielten den Hohen Bruderschaftsorden.

Eugen Schmitt, der den Festkommers fest im Griff hatte und souverän durch das Programm geführt hatte, konnte nun den Festkommers beenden. Das Bundesfest wurde am Sonntag mit den Schießwettbewerben fortgeführt.

Diözesanbundesmeister Hubert Mohr überreichte an Bundesmeister Hans Ströter die Ehrengabe der Diözese.

Heinz Laux, Gottfried Martin, Paul Maus und Franz Schmickler wurden mit einem Zinnteller sowie einer Urkunde geehrt.

Peter Faßbender, Thomas Raab und Michael Schick wurden mit dem Silbernen Verdienstkreuz ausgezeichnet, Roland Franzen und Ewald Müller erhielten den Hohen Bruderschaftsorden.

Vorbildliches ehrenamtliche Engagement
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