Jahreshauptversammlung der Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V.
Vorstand einstimmig wiedergewählt
Region. Die Erste Vorsitzende Frau Andrea Brezina konnte Mitte April 42 Mitglieder der Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. zur Jahreshauptversammlung begrüßen. Auf der Tagesordnung standen neben den Tätigkeitsberichten auch die Neuwahlen des gesamten Vorstandes, der einstimmig wiedergewählt wurde. Der Verein hat aktuell 328 Mitglieder, davon sind rund 50 ehrenamtlich für den Verein aktiv. Im vergangenen Jahr wurden etwa 380 Katzen vermittelt, davon waren 140 sogenannte Wildchen, die dank des Außengeheges und in zeitaufwendiger Betreuung durch die Pflegestellen an Menschen gewöhnt werden konnten.
Große Anzahl der Wildchen
Diese große Anzahl an Wildchen erklärt sich durch viele Fangaktionen des Vereines. Die KSF sind telefonisch fast immer erreichbar und der gute Ruf und der große Einzugsbereich ermutigt viele Menschen, um Hilfe zu bitten. 2012 wurden insgesamt 53 Fundkatzen aufgenommen. Im Gegensatz zu den Tierheimen bekommen die KSF keine Zuwendungen der Kommunen für diese Tiere. Der Verein finanziert Kastration, Unterbringung und häufig aufwendige Pflege, da viele dieser Tiere krank sind, selbst. Frau Brezina verdeutlichte in diesem Zusammenhang abschließend noch einmal die Wichtigkeit der Einführung der Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht, damit es u.a. bessere Möglichkeiten gibt, ausgesetzte Tiere wieder ihren Besitzern zuzuordnen. Das Aussetzen eines Tieres ist nach § 3 Nr. 3 des Tierschutzgesetzes verboten und kann mit einem Bußgeld von bis zu 25.000 Euro geahndet werden.
Die Finanzen
Der Kassierer des Vereines Herr Axel Lichtenstein gab einen sehr positiven Finanzbericht des letzten Jahres ab. Erfreulicherweise konnte wieder mehr eingenommen werden, wie schon in den letzten vier Jahren, als ausgegeben wurde. Die KSF wollen einen Teil der erzielten Überschüsse in ein dringend benötigtes Lagerhaus investieren, damit der beachtliche Bestand an Transportboxen, Fangfallen, Kratzbäume und gespendetem Futter sowie Streu nicht mehr in den privaten Eigenheimen und Scheunen untergebracht werden muss. Des Weiteren wurde ein unabhängiger, vom deutschen Tierschutzbund empfohlener Steuerberater mit einem Steuercheck beauftragt. Er soll die Kassenführung aus dem Blickwinkel der gesetzlichen Steuerverpflichtungen beleuchten und weitere Sparmöglichkeiten aufzeigen, von denen der Verein profitieren kann.
Weitere Hilfe nötig
Schriftführerin Frau Susanne Kanera berichtete, dass dringend weitere Hilfe bei der Katzenschutzarbeit nötig sei und notierte im Anschluss an die JHV die Namen neuer Helfer in eine Helferliste. Jeder der seinen Beitrag zum Tierschutz leisten möchte, ist herzlich willkommen. Die Möglichkeiten aktiv zu werden sind sehr vielfältig und können auf der Internetseite der KSF www.katzenschutzfreunde.de unter Neuigkeiten nachgelesen werden. Sie erläuterte auch den neuen Patenschaftsantrag und die Patenmöglichkeiten. Die Versammlung verlief absolut reibungslos und im Anschluss blieben noch viele für weitere nette Gespräche über Erlebnisse mit ihren Katzen aus dem Katzenschutz.
Weitere Infos
Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V. www.katzenschutzfreunde.de, Tel. (0 22 25) 7 08 59 95, (0 26 41) 2 08 13 59, (02 61) 8 89 73 43 oder unter Tel. (0 26 46) 91 59 28.
