Lokalsport | 01.02.2013, 11:38 Uhr

Handball - 1. Bundesliga Frauen

Vulkan Ladies erwischen rabenschwarzen Tag

Derby gegen die Trierer Miezen in der Conlog Arena am 16. Februar

Koblenz/Weibern. Die Vulkan Ladies haben ihre Auswärtspartie bei den Elfen aus Leverkusen deutlich mit 29:22 (17:8) verloren. Dabei hatten sie sich viel vorgenommen für das vorerst letzte Spiel. Gegen Bayer Leverkusen gelang der Mannschaft von Trainerin Ildiko Barna bereits im Hinspiel knapp eine Sensation. Also warum mal nicht endlich einen klaren Favoriten besiegen, lautete die Marschroute im Lager der Vulkan Ladies. Doch alle Vorgaben und Hoffnungen waren bereits nach acht Spielminuten passé. Denn da stand es 8:2 für die Elfen. Und wer dachte es kann nicht noch schlimmer kommen, der irrte. In der 16. Minute liefen die Vulkan Ladies bereits einem 14:2 Rückstand hinterher. Es war ein Tag, den man im Kalender besser streichen sollte. „Es lief heute einfach alles schief, lediglich den Kampfgeist der zweiten Halbzeit kann ich meiner Mannschaft zu Gute halten“, wusste auch eine völlig frustrierte Ildiko Barna nach Spielende nicht, wie sie das gerade Geschehene einordnen sollte. Einen Hoffnungsschimmer gab es jedoch an diesem rabenschwarzen Mittwochabend: „So was passiert uns sicherlich nur einmal“, gab sich Rechtsaußen Eva Frank kämpferisch. „Und gegen Trier wird uns das also nicht passieren“ lenkte die Rechtsaußen den Fokus gleich nach vorne. Zeit genug haben die Vulkan Ladies vor diesem immens wichtigen Spiel. „Wir werden in den kommenden zwei Wochen hart trainieren und uns bestens auf Trier vorbereiten“, gibt Barna einen kleinen Einblick. Am Samstag, 16. Februar um 19.30 Uhr steigt in der Conlog Arena dann das erste Highlight der kommenden Wochen. Gegen die Miezen aus Trier kommt es zum rheinlandpfälzischen Derby. „Mit unseren fantastischen Fans im Rücken, werden wir dieses Spiel als Sieger verlassen“, gibt sich auch Nadja Zimmermann kämpferisch. Und die Vulkan Ladies haben es in dieser Saison nicht erst einmal bewiesen, dass sie „in ihrem Wohnzimmer“ eine Macht sind.

TSV Bayer 04 Leverkusen -Vulkan - Ladies Koblenz / Weibern 29:22 (17:8)

Leverkusen: Hagel, Salamakha; Steinbach (5), Hilster (5), Comans (4), Adams (3), Seidel (3), Zapf (3), Latakaite - Willig (2), D. Münch (2), Jörgens (1), S. Münch (1), Egozkue - Extremado, Glankovicova und Naidzinavicius,

Koblenz/Weibern: Mikszto, Herbst; Kils (1), Klingenberg (5/1), Huber (3), Kinlend (3), Atanasoska (2/2), Frank (2), Kazaki (2), Lennartz (2), Vasilescu (2), Jaszczuk, Salz, Sorger, Willimann und Zimmermann. SHU

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Dauerauftrag Imageanzeige
Wir helfen im Trauerfall
2+1 Aktion
Gesundheitsexperten Bad Neuenahr-Ahrweiler
Pellenzer Lehrstellenbörse
Pellenzer Lehrstellenbörse
Empfohlene Artikel
Die Mitglieder des St. Hubertus Schützen freuen sich über ihren modernisierten Schießanlage in Oberzissen.
37

Oberzissen. Ehrenamtliches Engagement trägt maßgeblich zur Attraktivität und Lebensqualität in den Kommunen bei. Ein gelungenes Beispiel dafür ist das jüngst abgeschlossene Projekt der St. Hubertus Schützen in Oberzissen: Nach einem Brand in der Schützenhalle bauten die Mitglieder der Schützenbruderschaft den Schießstand in Eigenleistung wieder auf, unterstützt durch die Mitarbeitendeninitiative „Westenergie aktiv vor Ort“.

Weiterlesen

Niemals aufgegeben und sich belohnt. EIN TEAM
121

Bad Breisig. Im zweiten Meisterschaftsspiel der Saison 2026/2027 hat sich die D1 der SG Bad Breisig auswärts bei Zissen 3 mit einem 2:2-Unentschieden einen Punkt gesichert. In einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Ein Neubau aus den 1970er Jahren neben einer historischen Villa im Stadtteil Bad Godesberg.
80

Unteres Mittelrheintal. Aktuell steht es um die Denkmäler und historischen Gebäude in der Region des Unteren Mittelrheintals nicht besonders gut. Zahlreiche Gebäude wurden oder werden derzeit zum Abriss freigegeben oder stehen für einen solchen zur Diskussion. In Rheinbreitbach die Burg Steineck, in Unkel das Mieshaus, in Andernach das Rheinhotel und in Rolandseck das ehemalige Hotel „Zum Anker“ – um nur einige Beispiele zu nennen.

Von Thomas Napp

Weiterlesen

Das St. Nikolaus-Stiftshospital geht mit gestärkter Position aus der neuen Krankenhausplanung des Landes Rheinland-Pfalz hervor.Foto: St. Nikolaus-Stiftshospital/Holger Lindner
94

Rheinland-Pfalz bestätigt breites medizinisches Leistungsspektrum und stärkt das St. Nikolaus-Stiftshospital als wichtigen Standort

Krankenhaus Andernach geht gestärkt aus neuer Leistungsgruppenzuteilung hervor

Andernach. Das St. Nikolaus-Stiftshospital geht mit gestärkter Position aus der neuen Krankenhausplanung des Landes Rheinland-Pfalz hervor. Durch die zugewiesenen Leistungsgruppen werden rund 99,5 Prozent des bisherigen Leistungsspektrums vollständig abgebildet. Das Krankenhaus sowie der Träger, die Stiftung St. Nikolaus-Stiftshospital Andernach, sehen darin die hohe medizinische Qualität und breite Expertise des Hauses bestätigt.

Weiterlesen