Vulkan-Ladies Koblenz-Weibern verlieren mit 33:31 gegen HSG Bensheim Auerbach
Vulkan-Ladies verlieren beim Tabellenletzten
Eigentlich wollten die Vulkan-Ladies beim Tabellenletzten Bensheim Auerbach Schwung für das bevorstehende Rheinland-Pfalz-Derby am 10. Mai holen. Doch die HSG hat den Koblenzerinnen einen gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht. Am Ende zeigten die Vulkan-Ladies ihr ‚Auswärtsgesicht‘ und verloren mit 33:31.
Bensheim. Die Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern haben den vierten Sieg gegen die HSG Bensheim Auerbach in dieser Saison verpasst. Mit einer 33:31-Niederlage mussten die Koblenzerinnen wieder einmal ohne Punkte die Heimreise ans Deutsche Eck antreten. Dabei waren die Spielerinnen vor der wieder erstarkten Bensheimer Mannschaft gewarnt, gewannen sie doch am Spieltag zuvor bereits gegen Trier. Der Trainer der Vulkan-Ladies, Christoph Barthel, hadert im Rückblick auf die Partie mit der schlechten Abwehrleistung.
„Wir haben in der Abwehr jegliche Aggressivität vermissen lassen. Da wird es dann auch für unsere Torhüterinnen schwer, uns im Spiel zu halten“, sagt Barthel.
Dabei fand Koblenz/Weibern gut in die Partie, führte 2:0 beziehungsweise 4:2. Doch das vermochte den Vulkan-Ladies keine Stabilität zu verleihen. Die Gastgeberinnen fanden immer besser ins Spiel und gingen ihrerseits in Führung, teilweise mit drei Toren Vorsprung.
Im Angriff lief es für Koblenz/Weibern recht gut. Kelly Vollebregt warf acht Tore, auch ein Grund dafür, dass der Vorsprung der HSG egalisiert werden konnte und das Team von Christoph Barthel sogar mit einer 4-Tore-Führung in die Pause ging. „Im Unterbewusstsein der Spielerinnen hat sich dann wohl ein Gefühl von Sicherheit breit gemacht. Wenn man drei Tore aufholt und dann vier Tore wegzieht, verständlich“, sagt Barthel enttäuscht. „Wir haben es nicht geschafft, den Schalter wieder umzulegen.“
Eine Überzahlsituation – in der ersten Hälfte zum Zwischenspurt für das 16:20 genutzt – konnte im zweiten Spielabschnitt von Koblenz/Weibern nicht in entscheidende Tore umgemünzt werden. Die Vulkan-Ladies führten zu dem Zeitpunkt mit 26:25, doch im Angriff vergab das Team drei hochkarätige Tormöglichkeiten. Das Team von Bensheims Coach Thorsten Schmid spürte, dass auch gegen Koblenz etwas zu holen ist. Darüber hinaus waren die zwei Aktivposten Hildebrand (8 Tore) und Rode (10 Tore) nicht in den Griff zu bekommen.
„Bensheim Auerbach hat um jeden Millimeter gefightet, hat vor allem am Schluss Leidenschaft und Siegeswille gezeigt“, resümiert Barthel. So ist es beinahe folgerichtig, dass die Gastgeberinnen nach ihrem letzten Timeout in der 55. Minute aus dem 29:30 ein 33:30 erkämpften. Hildur Thorgeirsdóttir gelang vor der Schlusssirene dann noch der Treffer zum 33:31, doch das änderte nichts an der Niederlage der Vulkan-Ladies. Bensheim Auerbach hat durch den Sieg weiter die theoretische Möglichkeit, die Klasse zu halten.
Am Samstag, 10. Mai sind die Trierer Miezen zu Gast in der Conlog Arena
„Egal, wie diese Niederlage zustande gekommen ist: In einer Woche müssen wir anders auftreten“, fordert Christoph Barthel mit Nachdruck. Dann kommen die Trierer Miezen in die Conlog Arena. Die Mannschaft der Vulkan-Ladies ist in der Pflicht, sich für die beiden Auswärtspleiten beim Rheinland-Pfalz-Rivalen zu revanchieren. Anwurf ist am Samstag, 10. Mai, um 19.30 Uhr.
Pressemitteilung Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern
