Ökumenische Flüchtlingshilfe Rhein-Ahr e.V.
Wechsel an der Vorstandsspitze
Neuer Vorsitzender Werner Rex dankte Klaus Neufang für seine langjährige Arbeit
Bad Neuenahr. Pastor Klaus Neufang verabschiedete sich in den wohlverdienten Ruhestand. So musste die Ökumenische Flüchtlingshilfe Rhein-Ahr e.V. bei ihrer Mitgliederversammlung Anfang Juni in Bad Neuenahr einen neuen Vorsitzenden wählen. Satzungsgemäß wurde auch der Vorstand neu gewählt. Neuer Vorsitzender ist Werner Rex, Pastor Friedemann Bach stellvertretender Vorsitzender.
Werner Rex würdigte Klaus Neufang, der mit der Gründung des Vereins im Jahr 1986 einen wichtigen Grundstein gelegt hat: „Mit viel Weitblick haben Sie damals gehandelt. Gelder mussten aufgenommen werden, um die Vereinsziele umsetzen zu können, was vor allem mit finanzkräftiger Unterstützung der evangelischen Kirchengemeinde gelang. Heute steht der Verein wirtschaftlich gut da“ und beschäftigt mit Hans-Joachim Dedenbach einen festangestellten Mitarbeiter. Für Klaus Neufang ist es „ganz toll zu erleben, wie nach anfänglichen Schwierigkeiten heute Ökumene gelebt wird.“ In seiner Rede konnte Neufang auf viele Jahre im Verein zurückblicken, den er über drei Jahrzehnte maßgeblich mit geprägt hat. Nach seinen Worten haben sich die Aufgaben immer wieder verändert. Aktuell steht die Familienzusammenführung im Vordergrund. Die Hilfe bei der beruflichen Integration stellt einen weiteren wichtigen Schwerpunkt dar, ebenso die differenzierte Unterstützung und Beratung nach der Ankunft der Flüchtlinge in Deutschland. Zu den Aufgaben zählen unter anderem der ehrenamtlich erteilte Deutschunterricht, die Koordinierung von Sachspenden oder Hilfe bei der Wohnungssuche.
Klaus Neufang wurde zum Dank für seinen unermüdlichen Einsatz zum Wohle der Flüchtlinge zum ersten Ehrenvorsitzenden gewählt.
Außerdem wählten die Mitglieder Falko Ritter zum Schriftführer und Heinz Söndgen zum Kassenwart. Da die Anforderungen immer größer werden, musste der Vorstand zur besseren Verteilung der Aufgaben um drei Beisitzer erweitert werden. Nach entsprechender Satzungsänderung fiel die Wahl auf Imad Mado, Maria Müller und Pelagie Wurms.
Die Ökumenische Flüchtlingshilfe ist im Kreis Ahrweiler angesiedelt. Sie berät und betreut Flüchtlinge, gibt Hilfestellung bei der Eingliederung in die Gesellschaft und kooperiert mit anderen Einrichtungen, die gleiche Ziele verfolgen.
