Liberale aus den Kreisen Ahrweiler und Neuwied initiieren neue Rheinüberquerung
„Wir bauen Brücken!“
Initiative der Liberalen aus dem Kreisen Neuwied und Ahrweiler für eine neue Rheinüberquerung war beim Bezirksparteitag erfolgreich
Kreis Ahrweiler/Kreis Neuwied. Erfolgreich treiben die Liberalen aus den Kreisen Ahrweiler und Neuwied ihre Initiative voran, eine Brücke oder einen Tunnel über den Rhein zu bauen. Auf dem Parteitag des FDP-Bezirksverbands Koblenz wurde der entsprechende Antrag einstimmig unterstützt. Nächste Station ist jetzt der Landesparteitag.
Der Kreisvorsitzende der Ahrweiler Liberalen, Ulrich van Bebber, hatte auf die erhebliche wirtschaftliche Bedeutung einer solchen Verkehrsverbindung hingewiesen. „Man sieht dies an der Schiersteiner Brücke in Mainz. Wenn sie nicht nutzbar ist, entsteht laut IHK täglich ein Schaden von rund 1,4 Millionen Euro. D.h. im Umkehrschluss, dass diese Brücke einen Nutzen von 1,4 Millionen Euro pro Tag bringt!“
Dass eine Brücke nicht nur das wirtschaftliche, sondern auch das soziale Leben fördert, darauf wies die stellvertretende Vorsitzende der Ahrkreis Liberalen, Christina Steinheuer hin. „Von den positiven Auswirkungen der Brücke auf das zivile Leben hat der ehemalige Remagener Bürgermeister Hans Peter Kürten in seinem Artikel „Die Brücke von Remagen - eine völkerverbindende Institution“ berichtet. Danach sei zum Beispiel auch die Zahl der Liebschaften und Eheschließungen nach dem Bau der Brücke angestiegen“, sagte die Journalistin. Hier zeige sich, dass eine Brücke nicht nur wirtschaftliche Vorteile habe, sondern auch das Zusammenwachsen der Region auf kultureller, sozialer und zwischenmenschlicher Ebene fördere.
Dies bekräftigte auch der Kreisvorsitzende der FDP Neuwied, Alexander Buda: „Der Rhein darf keine Barriere für die interkommunale Zusammenarbeit und den Zugang zu Krankenhäusern sein. Die Fusion der Krankenhäuser in Remagen und Linz macht deutlich, dass hier eine schnelle Verkehrsverbindung notwendig ist,“ so der Liberale.
Wenig Verständnis hatte van Bebber für die Kritik der SPD an diesem Vorschlag. „Mich erstaunt das Argument des SPD-Fraktionsvorsitzenden im Kreistag, der sagt, dafür sei kein Geld da. Das sagt ein führender Vertreter jener Partei, die am Nürburgring 500 Million Euro in den Sand gesetzt hat. Zum sparsamen Umgang mit Steuergeldern hätte er mal lieber seinem damaligen Parteivorsitzenden und Ministerpräsidenten Kurt Beck ermahnen sollen. Mit dem Geld, das am Nürburgring verbrannt wurde, hätte man mehrere Rheinbrücken bauen können. Das wäre besser angelegt gewesen“, so der Diplom-Volkswirt.
Van Bebber erläuterte, dass man sehr wohl auch eine Tunnellösung ins Auge fassen könne. Hierfür seien weitere Untersuchungen erforderlich, in denen fundiert abgeklärt werden müsse, welche Lösung ökologisch und ökonomisch die bessere sei. Klar sei auch, dass dies ein langfristiges Vorhaben sei. Aber man müsse endlich auch mal damit anfangen.
Pressemitteilung
FDP Kreis Ahrweiler /
Kreis Neuwied
