Kommune entscheidet - Ökumenische Flüchtlingshilfe Rhein-Ahr e.V. erhält 2.000 Euro
„evm-Ehrensache“
Sinzig. Die Entscheidung von Wolfgang Kroeger, Bürgermeister der Stadt Sinzig, welche Institution von der Spende der Energieversorgung Mittelrhein AG (evm) profitieren soll, fiel in diesem Jahr auf den Verein Ökumenische Flüchtlingshilfe Rhein-Ahr e.V. Die evm stellt jährlich einen Spendentopf in Höhe von 93.000 Euro zur Verfügung, um soziale, kulturelle und gemeinnützige Projekte in der Region zu fördern. Die Stadt Sinzig erhält davon einen Betrag in Höhe von 2.000 Euro. „Die Bürgermeister entscheiden selbst, welchem Projekt der Geldbetrag zugutekommen soll, da sie am besten wissen, wo die Zuwendung am dringendsten benötigt wird“, erläutert Claudia Probst, Leiterin Energiepolitik und Städte bei der evm. Vor Kurzem übergaben Wolfgang Kroeger gemeinsam mit Claudia Probst und Berthold Nick, Leiter Verbands- und Ortsgemeinden bei der evm, die Spende an Klaus Neufang, Vorsitzender der Ökumenischen Flüchtlingshilfe Rhein-Ahr e.V.
Hintergrund
Die Ökumenische Flüchtlingshilfe Rhein-Ahr e.V. wurde 1966 gegründet. Seit dem setzt sich der Verein für Menschen ein, die vor Folter, Bürgerkrieg, politischer Verfolgung oder Menschenrechtsverletzungen in die Bundesrepublik geflüchtet sind und dem Kreis Ahrweiler zugewiesen wurden. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, Flüchtlingen und Asylbewerbern eine ganzheitliche Unterstützung zu bieten. Sie erhalten hier Schutz und eine erste Möglichkeit, sich in der neuen Gesellschaft zu orientieren.
Die Situation Asylsuchender
In Deutschland gibt es für Asylsuchende, außer der einfachen Versorgung, keinerlei Anlaufstellen in Sozial- und Rechtsfragen. Hinzu kommt, dass Flüchtlinge häufig in einfachsten Unterkünften unter prekären Bedingungen, sozial isoliert und ohne ausreichende Verbindung mit öffentlichen Nahverkehrsmitteln zu sozialen Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen und Behörden untergebracht sind. Der Verein übernimmt außerdem die Recherche von Informationen über die Herkunftsländer der Flüchtlinge. Diese werden dann den zuständigen Behörden zur Verfügung gestellt, die über Anerkennung oder Ablehnung der Bewerber entscheiden. So können sie sich einen Überblick über die Situationen der Flüchtlinge in den Heimatländern verschaffen und sich informieren.
Referenten und Dolmetscher
Um diese Informationen zusammen zutragen verfügt die Ökumenische Flüchtlingshilfe Rhein-Ahr e.V. über ein breites Netz an Referenten und Beziehungen zu einer ganzen Reihe von Dolmetschern.
Pressemitteilung der
Energieversorgung Mittelrhein AG
