Politik | 14.11.2015

Jahresabschluss und Nachtragswirtschaftsplan wurden beraten

Abfallwirtschaft ist auf einem guten Wege

Kreis NR. Die Prüfung des Jahresabschlusses für die Abfallwirtschaft des Landkreises Neuwied für das Jahr 2014 durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ergab keine Beanstandungen. „Die vom Wirtschaftsprüfer attestierte sehr gute Eigenkapitalquote wie auch der noch verbliebene Jahresüberschuss zeigen, dass sich die Neuwieder Abfallwirtschaft in einem guten Zustand befindet. Der eingeschlagene Weg hin zu einer stärkeren Eigenerfüllung einzelner Abfallentsorgungsleistungen, ab dem kommenden Jahr auch in Rahmen eines kommunalen Zweckverbandes, wird die wirtschaftliche Lage und damit auch die Gebühren weiter stabilisieren,“ so der Erste Kreisbeigeordnete und Abfallwirtschaftsdezernent Achim Hallerbach.

Als einen der wichtigsten Punkte des geprüften Zeitraumes verweist Hallerbach auf die Erneuerung der Intensivrotte der Mechanisch-Biologischen Behandlungsanlage (MBA) Linkenbach. „Nach der schlechten Nachricht Ende 2013, dass der Generalunternehmer für den Umbau der MBA Insolvenz anmelden musste und finanziell zunächst mit dem Schlimmsten zu rechnen war, konnte in Zusammenarbeit mit den Fachanwälten und dem Insolvenzverwalter dann doch sichergestellt werden, dass mit einem Subunternehmer die Bauarbeiten fertigstellt wurden“, so Hallerbach. Diese Arbeiten konnten in 2014 aufgrund des milden Winters weitgehend fristgerecht abgeschlossen und mit dem Probebetrieb begonnen werden. Inzwischen befindet sich die Anlage wieder im Regelbetrieb.

„Auch die Entwicklung zu einer verstärkten Aufgabenwahrnehmung in kommunaler Eigenregie befindet sich auf dem richtigen Weg“, betont Abfallwirtschaftsdezernent Achim Hallerbach. Zwar wurde die 2014 vereinbarte Zweckvereinbarung über die Behandlung und Verwertung von Bioabfällen mit dem Rhein-Lahn-Kreis aufgrund eines Nachprüfungsantrages durch das OLG Koblenz gestoppt. Mit dem Beitritt zum Zweckverband Rheinische Entsorgungskooperation (REK) konnten aber inzwischen die notwendigen Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass ab 2016 die Bio- und Restabfälle in kommunaler Regie gesammelt werden und auch die Verwertung der Bioabfälle kommunal über den REK erfolgt.

Der Entwurf des Nachtragswirtschaftsplanes sieht im Ergebnis gegenüber dem ursprünglichen Wirtschaftsplan für 2015 hinsichtlich des erwarteten Jahresergebnisses nur eine geringe Veränderung vor. Mehrausgaben auf der einen Seite stehen entsprechende Mehreinnahmen auf der anderen Seite gegenüber. Einerseits ist das Gebührenaufkommen gestiegen, dem höheren Entsorgungskosten gegenüberstehen. Zusätzlich aufgenommen wurde der Erwerb eines Verwaltungsgebäudes für die Neuwieder Abfallwirtschaft. „Der vorgesehene Standort im Neuwieder Gewerbegebiet ermöglicht eine Konzentration der Ressourcen an einem zukunftsfähigen Standort und schafft gleichzeitig im bisherigen Dienstgebäude dringend benötigten Raum für die allgemeine Verwaltung des Landkreises. Zusammen mit der wirtschaftlich stabilen Lage sehen wir uns für die weitere Entwicklung gut aufgestellt“, betont der Erste Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach abschließend.

Pressemitteilung

Pressestelle Kreis Neuwied

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