Allgemeine Berichte | 29.03.2014

Kita-Plätze werden sehr gut nachgefragt

Ausbau der Plätze hat zur richtigen Zeit stattgefunden

Gutachter: Kreis hat mit Ausbau der Kita-Plätze eine „Punktlandung“ geschafft

Kreis Neuwied. Wie gut ist das Angebot an Kita-Plätzen in den einzelnen Verbandsgemeinden im Kreis ausgebaut? Reichen die vorhandenen Plätze jetzt und in Zukunft aus, um alle erwarteten Anmeldungen berücksichtigen zu können? Wird sich die „Geburtenrate“ im Kreis Neuwied tatsächlich rückläufig entwickeln? Diese und ähnliche Fragen diskutiert das Kreisjugendamt Neuwied als zuständige Bedarfsplanungsbehörde zur Zeit in den „Regionalen Planungsgesprächen“ in den einzelnen Verbandsgemeinden.

„Vor gut zwei Jahren haben wir uns im regen Austausch mit allen Trägern, Leitungen und zuständigen Verwaltungsstellen darauf verständigt, welche Kita welches Angebot – insbesondere im Hinblick auf den seit August 2013 bestehenden Rechtsanspruch der Einjährigen – vorhalten soll. Das hat für viele Kitas eine Reihe an Veränderungen und Weiterentwicklungen mit sich gebracht – z.B. die Erweiterungen der Ev. Kita Neustadt/Wied um eine Krippengruppe oder die neuen Krippengruppen in der kath. Kita Bad Hönningen und der Zweckverbands-Kita in Rheinbrohl.

Nun möchten wir im Sinne einer sehr transparenten Bedarfsplanung allen Trägern im Bereich einer Verbandsgemeinde rückmelden, wie dynamisch sich die Angebote in den Kitas vor Ort verändert haben“, beschreibt der zuständige 1.Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach einen wichtigen Aspekt der Planungsgespräche auf Verbandsgemeindeebene.

Den Auftakt für die Gespräche in allen Verbandsgemeinden machten jetzt die Planungsrunden in Asbach und Bad Hönningen. „Und bei aller Unterschiedlichkeit zwischen den entlang der A3 gelegenen Gemeinden im Asbacher Land und den Rheingemeinden in Bad Hönningen ist eines doch überall gleich: Die vorhandenen Plätze werden mehr als gut nachgefragt und der Ausbau der Plätze hat gerade zur richtigen Zeit stattgefunden“, so die Kita-Referatsleiterin der Kreisverwaltung Neuwied, Kerstin Schwanbeck.

In Asbach konnte die Zahl der Plätze für Kinder unter drei Jahren seit 2012 um 63 Plätze auf jetzt 210 angehoben werden. Ähnlich sieht es in Bad Hönningen aus: Dort konnten in den letzten beiden Jahren 32 zusätzliche Plätze für Kinder unter drei Jahren geschaffen werden.

Dass der Kreis mit dem Ausbau der Kita-Plätze für die unter Dreijährigen bislang eine ziemliche „Punktlandung“ geschafft hat, bestätigt auch ein Gutachten der – bisher überwiegend als Schulentwicklungsplaner tätigen – Projektgruppe Bildung und Region (Biregio) aus Bonn.

Das vorliegende Gutachten hat aber auch neue Erkenntnisse geliefert: Die bringt Hallerbach in den Gesprächen vor Ort wie folgt auf den Punkt: „Biregio hat uns für die kommenden Jahre zunächst einmal in den meisten Verbandsgemeinden eine Phase der Stabilisierung des Status Quo empfohlen. Das heißt: zusätzlich nötige U3-Plätze können geschaffen werden durch eine sogenannte Umwandlung bereits bestehender Gruppen mit Plätzen für Kinder über drei Jahren.“

Das wird nach heutiger Einschätzung allerdings nur einige wenige Jahre tragen. „Schon ab 2017/18 wird die Kinderzahl kreisweit so weit ansteigen, dass unter Umständen an einigen Standorten noch einmal ein zusätzlicher Ausbaubedarf notwendig werde“, unterstreicht Kerstin Schwanbeck.

Außerdem werden immer weniger junge Eltern für die Betreuung und Erziehung ihrer Kinder auf eine Berufstätigkeit verzichten (können). Bis 2032 werden wohl zwei von drei Kindern unter drei Jahren einen Kita-Platz oder Tagespflege in Anspruch nehmen.

„Die gute und konstruktive Zusammenarbeit mit freien und kommunalen Trägern, den Kirchengemeinden, Ortsgemeinden und deren Verwaltungsstellen, hat zu einem zügigen U3-Ausbau beigetragen und ich bin zuversichtlich, dass wir gemeinsam auch alle kommenden Aufgaben bewältigen können“, bringt der erste Kreisbeigeordnete, Achim Hallerbach, seine Erwartungen für die zukünftigen Aufgaben auf den Punkt.

Pressemitteilung

der Stadt Neuwied

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