Politik | 14.11.2014

Identsystem für Abfallbehälter in Neuwied nun im Echtbetrieb

Chip an Abfalltonnen bringt Gebührengerechtigkeit

Nur registrierte - und bezahlte - Tonnen werden geleert

Kreis Neuwied. Das sogenannte Identsystem für die Abfallbehälter der Kreisabfallwirtschaft ist inzwischen auch im Bereich der Stadt Neuwied im Echtbetrieb. Das heißt, im gesamten Landkreis werden nur noch mit Identchip ausgerüstete und eindeutig zugeordnete Abfallbehälter geleert. „Im Zuge der seit 2013 durchgeführten Nacherfassung von noch nicht gechipten und nicht zugeordneten Abfallbehältern wurden rund 4.000 Abfallbehälter vor Ort überprüft“, erläutert der 1.Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach. Vereinzelt wurden im Kreisgebiet noch Behälter ohne Chip zur Leerung bereitgestellt. Trotzdem dürften mittlerweile annähernd 100 Prozent der Abfallbehälter erfasst und korrekt zugeordnet sein. Der Abfalldezernent Achim Hallerbach stellt dazu fest: „Die Einführung des Identsystems für die Abfallbehälter für Restmüll, Bioabfall und Papier, Pappe und Kartonagen im Landkreis ist jetzt erfolgreich abgeschlossen. Damit ist gewährleistet, dass alle Behälterleerungen im Landkreis lückenlos dokumentiert, die vertragskonforme Leistungserbringung der mit der Sammlung beauftragten Entsorgungsunternehmen kontrolliert und die Abrechnung der erbrachten Leistung plausibilisiert werden.“ Zusätzlich kann nun auch durch die EDV-gestützte Verwaltung der Behälter die tatsächliche Ausstattung der Anschlusspflichtigen überprüft und gleichzeitig die Bearbeitung von Beschwerden vereinfacht werden. „Gleichzeitig gewinnen wir dabei eine sehr solide Datenbasis für die weiteren abfallwirtschaftlichen Planungen im Landkreis“, erklärt Abfalldezernent Achim Hallerbach. „Last, but not least wurde in unserem Streben nach mehr Gebührengerechtigkeit für alle angeschlossenen Bürger und Betriebe mit der Einführung dieses Systems ein großer Erfolg erzielt. Die Gesamtheit der Gebührenzahler muss jetzt nicht mehr für Leistungen aufkommen, für die einzelne Nutzer einer Abfalltonne möglicherweise gar nicht bezahlt haben.“ Auch in Zukunft werden durch die Mitarbeiter der beauftragten Entsorgungsunternehmen Behälter mit einem Aufkleber gekennzeichnet werden, wenn bei der Leerung des Behälters Unstimmigkeiten auftreten. Die Abfallberatung bittet die davon betroffenen Bürger und Betriebe darum diese Aufkleber nicht selbst zu entfernen, sondern sich zuerst die Behälternummer vom Behälteretikett zu notieren und sich danach telefonisch an die Abfallberatung unter der Telefonnummer (02631) 803 -308 zu wenden. Nach Überprüfung des Behälters vor Ort und Klärung der Sachlage wird der Aufkleber nur durch die Mitarbeiter der Abfallwirtschaft entfernt. Dies ist z.B. dann notwendig, wenn der Chip beschädigt und deshalb nicht mehr lesbar ist. Abschließend bedankt sich der 1.Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach bei allen Beteiligten sowie insbesondere bei den Bürgern des Landkreises, die aktiv an der Umsetzung der Chipnachrüstung beteiligt und somit auch dem Erfolg des 2012 initiierten Projektes mitgewirkt haben.

Pressemittelung

Kreisverwaltung Neuwied

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Kommentare
17.11.201414:31 Uhr
Müllschlucker

Dinge die die Welt nicht braucht...

15.11.201414:15 Uhr
H.Gündogdo

Was für eine Geld Verschwendung, braucht niemand!!!

15.11.201413:20 Uhr
B. Yütügülnic

Und der nächste Schritt ist die Überprüfung des Inhaltes der Tonnen während der Leerung (so wie in England)! Das wird zwar von der Kreisverwaltung dementiert; das ist aber der Hauptgrund für die teuere Einführung der Chips gewesen.

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