Das momentan wohl abgeschnittenste Dorf im Wiedtal feierte Kirmes
Drei Tage Kirmes in Datzeroth
Datzeroth. Die Datzerother waren sich einig, trotz Sperrung war ihre Kirmes wieder ein voller Erfolg für das Dorf. Die 50 Mitglieder der Burschengesellschaft waren sichtlich zufrieden mit ihrer diesjährigen Kirmes. Am Freitag begann das diesjährige Programm mit dem traditionellen Kranzbinden im Festzelt. Als Belohnung für das Kranzbinden gab es nach getaner Arbeit dann jede Menge Musik aus den 80er und 90er Jahren. Am Samstag zog die Burschengesellschaft in den angrenzenden Wald, um einen geeigneten Kirmesbaum zu schlagen. Nach dem erfolgreichen Fällen des Baumes stellten sie diesen am Ortseingang bunt geschmückt auf. Ab 20 Uhr feierten die Besucher im Festzelt zusammen mit der Band „Duo Happy Hour“ bis in die frühen Morgenstunden. Vielen fiel es daher schwer, am darauf folgenden Sonntag bereits um 10 Uhr zum Frühschoppen im Zelt zu erscheinen. Zum Frühschoppen kamen auch einige Nachbarvereine aus den angrenzenden Dörfern, um mit den Datzerothern zusammen zu feiern. Der Musikverein „Harmonie“ aus Kurtscheid sorgte am Vormittag für die musikalische Unterhaltung. Diese begleiteten auch den Kirmesumzug durch das Dorf. Bei einem Zwischenstopp „bei Gerda“ wurden die trockenen Kehlen befeuchtet. Im Umzug waren neben der Burschengesellschaft auch viele weitere Vereine vertreten. Der Burschen- und Mädchenverein aus Hausen, die Dorfgemeinschaft aus Wolfenacker, die Niederbreitbacher Junggesellen begleiteten die Datzerother Burschen durch den Ort. Im Festzelt erwarteten die Besucher dann Kaffee und Kuchen. Der Sonntagabend stand ganz im Zeichen des Glücks, denn nicht nur die Gewinner der Tombola wurden gezogen, sondern auch ein großes Kirmes-Quiz wurde veranstaltet. Der erste Preis waren 250 Euro in bar. Der zweite Preis war ein praktischer Hochdruckreiniger und der dritte Gewinn war ein modernes Tablet. Den Montag ließ die Burschengesellschaft beim traditionellen „Vaddertag“ gemütlich ausklingen. Nach den anstrengenden Kirmestagen konnte Man(n) sich hier mit gebackenen Eiern mit Speck wieder stärken. Dabei resümierten die Veranstalter noch mal ihre diesjährige Kirmes. An allen Tagen konnten sich die Besucher an der Currywurst-Bude bedienen und am Schießstand ihr Glück versuchen. Die kleinen Besucher hatten ihren Spaß beim Entchenangeln und beim Zielen von Luftballons.
Die Dorfgemeinschaft Wolfenacker war auch mit dabei.
