Alarm- und Einsatzübung der freiwilligen Feuerwehr Roßbach/Wied
Einsatzübung erfolgreich gemeistert
Roßbach/Wied. Der Löschzug Roßbach wurde mittels Sirene, Melder und SMS-Alarmierung zum alten Schützenhaus im Masbachtal alarmiert. Laut Einsatzmeldung sollte es sich um eine brennende Mülltonne handeln, was sich nach Eintreffen der Einsatzkräfte und Lageerkundung durch den Einsatzleiter Thorsten Wagner (Wehrführer) als falsch erweis. Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um die leicht abgeänderte Jahresabschlussübung der Wehrleitung der VG-Waldbreitbach handelte. Eine leicht verwirrte Person wurde durch den Einsatzleiter entdeckt und zu der Situation befragt. Es stellt sich heraus, dass noch weitere Personen in dem völlig verrauchten Gebäude vermisst werden. Martin Krumscheid rüstete sich sofort als Atemschutzgeräteträger aus, war an dem Abend aber auf die nachrückenden Kameraden aus dem Löschzug Waldbreitbach angewiesen, um unter Atemschutz in das Gebäude vordringen zu können. In der Zwischenzeit stellten die Einsatzkräfte des Löschzuges Roßbach die Wasserversorgung sicher und nahmen den Schnellangriff des TSF-W vor. Nach Eintreffen der Kameraden aus Waldbreitbach war es möglich, dass Martin Krumscheid und ein weiterer Kamerad in das Gebäude vordringen konnten, da nun auch der Sicherheitstrupp vorhanden war. Der Angriffstrupp konnte schnell die Rauchquelle beseitigen und die weiteren vermissten Personen in Sicherheit bringen. Damit war die Übung erfolgreich beendet und es wurde sich noch zur abschließenden Besprechung im Gerätehaus in Roßbach getroffen. Dort lobte Thorsten Wagner die Wehrleitung, da es ihm bei einer solchen Übung möglich war, sich voll auf seinen Löschzug zu konzentrieren und einen Ernstfall sehr real zu proben. Des Weiteren wurde die Arbeit der Atemschutzgeräteträger hervorgehoben und deren Wichtigkeit bestärkt. Alles in allem wurde die Übung von den beteiligten Einsatzkräften als sehr positiv angesehen. Weitere unangekündigte Einsatzübungen sollen in der Verbandsgemeinde folgen.
