Energietipp der Verbraucherzentrale zur Wärmedämmung
Einsparprognose benötigt sorgfältige Berechnungen
Kreis NR. Wärmedämmung funktioniert, das ist in der Forschung und Praxis längst bewiesen. Um den Einfluss der Dämmmaßnahmen auf den Gesamtenergiebedarf für ein bestimmtes Gebäude zu berechnen, muss ein Energieberater zunächst sämtliche Gebäudedaten erfassen.
Dabei wird zunächst der Energiebedarf der Ausgangssituation berechnet. Dieser sollte mit dem tatsächlichen Energieverbrauchswerten abgeglichen werden. Neben den technischen Daten der Gebäudehülle und der Heizungsanlage sollten auch das Verhalten der Bewohner sowie die örtlichen klimatischen Bedingungen in die Berechnung einfließen. Wenn die Ausgangssituation realistisch abgebildet ist, lässt sich die Auswirkung einer Dämmmaßnahme gut ermitteln. Um Einsparprognosen zu berechnen, müssen Energieberater sehr sorgfältig bei den Berechnungen vorgehen und Erfahrung mitbringen. Sie sollten auch berücksichtigen, dass die mittlere Raumtemperatur in rundum gedämmten Häusern höher ist als in ungedämmten Häusern. Wird das vernachlässigt, werden die Einsparungen oft überschätzt. Auch bei der Ausführung von Dämmmaßnahmen kann es zu Fehlern kommen, die dazu führen, dass Einsparungen geringer als prognostiziert ausfallen. Daher ist eine Baubegleitung zur Qualitätssicherung durch einen Energieberater oder Architekten meist gut angelegtes Geld.
Weitere Details zur Wärmedämmung, aber auch zu anderen Fragen erläutern die Energieberater der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in einem persönlichen Beratungsgespräch nach telefonischer Voranmeldung. Im Landkreis Neuwied finden die nächsten Sprechstunden wie folgt statt: in Asbach in der Verbandsgemeindeverwaltung am 16. September von 13.45 bis 16.45 Uhr; in Bad Hönningen im Rathaus am 7. Oktober von 8.15 bis 12 Uhr; in Dierdorf in der Verbandsgemeindeverwaltung am 24. September von 15 bis 18 Uhr; in Neuwied in der Kreisverwaltung am 23. September von 14 bis 17.45 Uhr; in Puderbach in der Verbandsgemeindeverwaltung am 10. Septembervon 15 bis 18 Uhr; in Rengsdorf in der Verbandsgemeindeverwaltung am 17. Septembervon 15 bis 18 Uhr.
Die Beratungsgespräche sind kostenlos. Telefonische Voranmeldung und weitere Informationen unter Tel. (08 00) 6 07 56 00 (kostenlos), montags von 9 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr, dienstags und donnerstags von 10 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr.
Pressemitteilung
Verbraucherzentrale
Rheinland-Pfalz
