Politik | 17.01.2016

Erwin Rüddel fordert stärkere Rolle für Integrationsbeauftragte

„Fördern und Fordern gehören zusammen“

Kreisgebiet. „Im Kreis Neuwied muss die Rolle eines oder einer Integrationsbeauftragten nachhaltig gestärkt werden“, erklärte der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel. „Denn“, so Rüddel, „auch im Kreis Neuwied muss Integration von Anfang an eingefordert werden. Das ist nicht ausländerfeindlich, sondern dringend notwendig.“ Nicht zuletzt mit Blick auf immer mehr junge Männer aus anderen Kulturkreisen müsse es für staatliche Stellen und Verwaltungen Priorität haben, sich beispielsweise aktiv um Menschen mit einem überkommenen und nicht zu vertretenden Frauenbild zu kümmern, fügte der Abgeordnete hinzu. Rüddel verlangte „von Menschen, die zu uns kommen, weil sie hier eine neue Heimat suchen, als Gegenleistung einen starken Willen zur Integration“. Nach seinen Worten gehören „Fördern und Fordern“ zusammen. „Flüchtlinge müssen sich klar zu unseren Werten, unserer Rechtsordnung und den Regeln eines friedlichen Zusammenlebens bekennen.“ Konkret fordert Rüddel eine Pflicht zum Besuch von Sprach- und Integrationskursen. Dazu seien gegebenenfalls mehr Integrationskurse und mehr Lehrer erforderlich. „Integration“ dürfe nicht länger eine unverbindliche Leerformel sei, sondern habe notfalls mit der Androhung von Leistungskürzungen einherzugehen. Flüchtlinge, die sich weigerten, an Integrationskursen teilzunehmen, oder die sich nicht an unsere Rechtsordnung hielten, müssten also damit rechnen, weniger Geld zu bekommen.

Besonders wichtig ist Rüddel die Gleichberechtigung von Mann und Frau und der unbedingte Vorrang der deutschen Gesetze vor abweichenden Vorstellungen in den Herkunftsländern. „In diesem Punkt können und werden wir keine Kompromisse machen“, betonte der CDU-Bundestagsabgeordnete. „Das sind die Dinge, um die es konkret vor Ort gehen muss. Deshalb meine Forderung, die Rolle eines oder einer Integrationsbeauftragten zu stärken und die Kompetenzen dieser Person auszubauen. Freundliche Gesprächskreise und mehr oder minder unverbindliche Runde Tische reichen dafür nicht aus“, bekräftigte Erwin Rüddel.

Pressemitteilung

Büro Erwin Rüddel, MdB (CDU)

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