Allgemeine Berichte | 09.03.2015

Afghanischer Frauenverein e.V.

Große Not in Afghanistan

Ehrenpreisträgerin der Johanna-Loewenherz Stiftung bittet um Hilfe

Besonders Frauen und Kindern macht der Winter zu schaffen. privat

Neuwied. In der Provinz Ghazni in Südostafghanistan herrscht extreme Kälte, nachts fallen die Temperaturen unter -10 Grad Celsius. Im Flüchtlingscamp Ali Lala leiden 500 Menschen, sie leben in Zelten. Wie immer sind es die Kinder, Frauen und alten Menschen, die der Winter am härtesten trifft. In dieser Situation sind die Menschen völlig auf sich allein gestellt. „Wir, der Afghanische Frauenverein wollen die gröbste Not mit Wolldecken, Lebensmitteln und Kleidung lindern“, erläutert Rona Yussof Mansury, Ehrenpreisträgerin der Johanna-Loewenherz-Stiftung 2009 und Vorstandsmitglied des Vereins. „Ebenfalls erreichen uns Meldungen aus der Steppe der Provinz Kunduz: 60 Nomadenfamilien, die dort leben, hat der Winter hart getroffen. Ihre einzige Existenzgrundlage ist ihr Vieh. Durch die eisige Kälte fehlt es an Nahrungsgrundlage für die Tiere. Wir wollen den Nomaden durch den Kauf von Viehfutter in ihrer Notsituation helfen. Wir bitten dringend um Unterstützung. Das Viehfutter wird vor Ort gekauft, um die örtliche Wirtschaft zu unterstützen“, ergänzt Rona Yussof-Mansury.

Der Afghanische Frauenverein e.V. leistet seit 23 Jahren kontinuierlich humanitäre Hilfsarbeit in Afghanistan. Vor dem Hintergrund der Hilfe zur Selbsthilfe unterstützt er insgesamt 14 Projekte: Schulen, Ausbildungsstätten für Schneiderinnen, Stickerinnen und Hebammen, Krankenstationen, Familienpatenschaften und den Bau von Trinkwasserbrunnen. Das Spendenkonto: Afghanischer Frauenverein e.V., Commerzbank Koblenz, IBAN: DE28 5708 0070 0680 8505 00, BIC: DRESDEFF570, Stichwort: „Nothilfe Winter“.

Besonders Frauen und Kindern macht der Winter zu schaffen. Foto: privat

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