Einbürgerungsfeier in der Kreisverwaltung Neuwied
Neubürger möchten ein Teil dieser Gesellschaft sein
34 neue deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger aus 19 Nationen
Neuwied. 34 neue deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger aus 19 Nationen konnte Landrat Rainer Kaul kürzlich bei einer Einbürgerungsfeier im Maximilian zu Wied Saal der Kreisverwaltung begrüßen. „Die Einbürgerung, ist äußerlich ein rein behördlicher Akt, - ein Akt, der auf dem Papier stattfindet“, führte Kaul aus und ergänzte: „Aber mit diesem Schritt - mit Ihrer ganz persönlichen Entscheidung für Deutschland - haben die Neubürger zum Ausdruck gebracht, dass sie sich mit unserem Land, unserem politischen und gesellschaftlichen System, mit unserer Wertevorstellung identifizieren. Sie haben mit ihrem Antrag auf Einbürgerung gezeigt, dass sie gerne in Deutschland und im Landkreis Neuwied leben und ein Teil dieser Gesellschaft sein wollen, mit allen Rechten, aber auch den mit ihnen untrennbar verbundenen Pflichten.“ Für die meisten ist Deutschland kein Neuland. Viele von ihnen leben schon seit Jahren, manche seit Jahrzehnten hier. Einige sind sogar in Deutschland geboren und kennen die Heimat ihrer Eltern vielleicht nur aus Erzählungen oder von Besuchen in den Ferien. Für manche war es ein langer Weg bis zu diesem Tag - durch viele Behördengänge und viel-leicht auch einige innere Konflikte hindurch. Umso mehr freute sich Landrat Kaul über die Entscheidung der Neubürgerinnen und Neubürger und gratulierte allen für ihre Entscheidung.
Kaul betonte auch, dass die Entscheidung für die deutsche Staatsangehörigkeit keine Abkehr von der persönlichen Vergangenheit, Familiengeschichte oder Herkunft darstelle. Die Entscheidung für eine Einbürgerung sei vielmehr ein Bekenntnis zu einer gemeinsamen Zukunft und betonte: „Ich zähle dabei auf Sie. Jeder Einzelne kann mithelfen, anderen das Gefühl zu geben: dies ist unser Land, unsere Heimat und sie ermutigen, sich in diese Gesellschaft einzubringen.“
Seit dem Jahre 2000 wurden im Landkreis Neuwied bis heute mehr als 2.300 Frauen und Männer eingebürgert.
