Patientenstammtisch Neuwied trifft sich regelmäßig
Palliativmedizin ist Thema
Neuwied. Die Kreisärzteschaft setzt ihren erfolgreichen Patientenstammtisch fort. Lothar Radermacher, Jurist und Vorsitzender der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Neuwied, informierte über die Vorsorgevollmacht. Wenn diese alles abdecken soll, empfiehlt er die notarielle Beglaubigung. Unabdingbar sind ausgiebige, offene Vorgespräche mit Familie oder Freunden. Dabei sollte ein erfahrener Praktiker mit Rat zur Seite stehen. Derjenige muss leben und kann diese Leistung nicht umsonst erbringen. Informationen aus dem Internet können hilfreich sein, reichen aber für wirklich individuelle Lösungen nicht aus. Eine Patientenverfügung ist dann nur noch das Tüpfelchen auf dem „i“. Sie kann frei selbst geschrieben werden. Sie unterstützt im Ernstfall den Bevollmächtigten. Gerade frei formulierte Wünsche und Wertvorstellungen helfen im Notfall, dem eigenen Willen eines Menschen zu folgen.
Am Dienstag, 2. Februar, um 19 Uhr, informiert Dr. med. Ingrid Stollhoff im Café der Volkshochschule, Heddesdorfer Straße 33, über Palliativmedizin. Dieses Spezialgebiet hilft Patienten zu mehr Lebensqualität. Schmerzfreiheit und freier Atmen sind nur zwei Beispiele. Moderne Medizin kann dafür sorgen, dass Menschen mit unheilbaren Krankheiten durch die höhere Qualität sogar länger leben. Wenn sie aber doch von dieser Welt scheiden müssen, dann geborgen und in Würde.
Der Patientenstammtisch ist ein gemeinsames Projekt von Kreisärzteschaft und Kreisgesundheitsforum Neuwied und findet an fast jedem ersten Dienstag im Monat statt.
Pressemitteilung
Kreisärzteschaft Neuwied
