Allgemeine Berichte | 31.08.2015

Gisela Schmidt-Reuther – Keramische Arbeiten

Präsentation anlässlich ihres 100. Geburtstages

Ausstellung vom 13. September bis 8. November im Roentgen-Museum Neuwied

Stele „Signal“ von Gisela Schmidt-Reuther, 1974, Keramik, StadtGalerie Neuwied.privat

Neuwied. „Gisela Schmidt-Reuther gelang, was so wenigen glückte: eine vollkommene Synthese zwischen keramischem Handwerk und großer plastischer Kunst. Man denke an Ergebnisse sumerischer, aztekischer, kretischer Kunst, oder an della Robbia, wo gleichermaßen die Gefäßform mit menschlicher Figur identisch wurde.“ Georg von Kováts (1912 bis 1997). Am Sonntag, 13. September, eröffnet um 11.30 Uhr Landrat Rainer Kaul die Ausstellung „Gisela Schmidt-Reuther – Keramische Arbeiten“. Zur Einführung spricht Museumsdirektorin Monika Gass vom Keramikmuseum Westerwald in Höhr-Grenzhausen. Die Eröffnungsveranstaltung wird von Bernd Kämpf am Klavier musikalisch umrahmt. Anlässlich des 100. Geburtstages der 2009 verstorbenen bekannten Bildhauerin Gisela Schmidt-Reuther präsentiert das Roentgen-Museum Neuwied eine Ausstellung mit zahlreichen, überwiegend keramischen Skulpturen und Zeichnungen. Nach umfangreichem Studium in Höhr-Grenzhausen, Frankfurt/Main, Berlin und Trier lehrte die 1915 in Sobernheim geborene Gisela Schmidt-Reuther viele Jahre an der Fachschule für Keramik-Technik und Keramik-Gestaltung in Höhr-Grenzhausen. Seit 1957 führte sie in Rengsdorf ihr Atelier und war mit Stadt und Kreis Neuwied, so auch mit dem dortigen Roentgen-Museum, jahrzehntelang verbunden. In zahlreichen Ausstellungen in internationalen Museen und Galerien präsentierte sie ihre plastischen Keramikarbeiten, die durch ihre künstlerische Ausdrucksstärke unter Verwendung einer für die Künstlerin eigenen farbigen Glasur bekannt wurden. Gisela Schmidt-Reuther war Mitglied der Academie International de la Céramique in Genf sowie Gründungsmitglied der Neuwieder Künstlervereinigung „Gruppe 93“. Die Kulturpreisträgerin der Stadt Neuwied erhielt 2008 den Ehrenpreis Deutsche Keramik. 2009 verstarb die Künstlerin in Neuwied. Ihre Werke befinden sich heute in den verschiedensten in- und ausländischen Museen, hierunter vor allem im Keramikmuseum Westerwald in Höhr-Grenzhausen und im Keramion in Frechen. Zahlreiche Skulpturen entstanden für öffentliche Bauten.

Vortragsveranstaltung

Donnerstag, 22. Oktober, 18 Uhr. „Gisela Schmidt-Reuther zum 100. Geburtstag“. Roentgen-Museum Neuwied, Raiffeisenplatz 1a (Nähe Bahnhof), 56564 Neuwied. Tel.: (0 26 31) 80 33 79, www.roentgen-museum-neuwied.de. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag, 11 bis 17 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertag 14 bis 17 Uhr. Montags geschlossen. Samstags Eintritt frei. Die Ausstellungsräume sind barrierefrei erreichbar.

Pressemitteilung des

Roentgen-Museum Neuwied

Stele „Signal“ von Gisela Schmidt-Reuther, 1974, Keramik, StadtGalerie Neuwied.Foto: privat

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