HSG Römerwall – erste Herrenmannschaft: HSV Rhein-Nette – HSG Römerwall 24 : 24 (16 : 11)
HSG Römerwall: Punkteteilung zum Saisonausklang
aus Rheinbrohl
HSV Rhein-Nette – HSG Römerwall 24 : 24 (16 : 11)
Rheinbrohl. Eine Woche nachdem die erste Herrenmannschaft der HSG Römerwall mit einem 35:28-Heimsieg gegen Verfolger Bendorf die Meisterschaft in der Handball-Verbandsliga vorzeitig für sich entschieden hatte, stand am letzten Spieltag der Saison 2025/26 noch die Auswärtspartie in Andernach bei der HSV Rhein-Nette an. Auch wenn es tabellarisch um nichts mehr ging, hatte sich die HSG vorgenommen, sich mit einem Erfolgserlebnis aus der Verbandsliga zu verabschieden. Dass dies gegen die heimstarken Andernacher schwierig werden würde, war der Mannschaft vom Römerwall nicht nur aufgrund des zähen 31:27-Erfolgs im Hinspiel bewusst.
HSG-Spielertrainer Tim Binnes, der auf seinen eigenen Einsatz verzichtete, konnte sich in seinen Warnungen bestätigt sehen, denn nach einer ausgeglichenen Anfangsphase gelang es den Gastgebern, die fehlende Konzentration im Römerwaller Spiel in einen Vorsprung umzumünzen. Eine deutlich zu löchrige Abwehrformation und eine Vielzahl an Fehlwürfen im eigenen Angriffsspiel ließen die HSG ins Hintertreffen geraten. Zudem haderten die Gäste aus Rheinbrohl und Bad Hönningen mit einigen Entscheidungen des Schiedsrichters. Rhein-Nette zog zunächst von 6:6 auf 11:7 davon und lag zur Pause letztlich sogar mit fünf Treffern in Front (16:11).Das Team vom Römerwall, bei welchem am Kreis Constantin Dasbach aus der zweiten Herrenmannschaft für den fehlenden Vahidin Dzambic einsprang, kam dann jedoch stark aus der Halbzeit und verkürzte binnen gut zwei Minuten auf 16:14.
Vor allem die Abwehrleistung der HSG war im zweiten Spielabschnitt deutlich besser, den Gastgebern fiel nur noch wenig ein. Weil der Angriffsmotor der HSG jedoch weiter nicht nachhaltig in Gang kam, gelang es dennoch nicht, den Spielstand zu drehen. Zehn Minuten vor Schluss stand es 23:20 für Rhein-Nette. Es folgten aus HSG-Sicht neun Minuten ohne Gegentreffer, wodurch eine Minute vor Schluss doch noch eine 23:24-Führung für die Gäste heraussprang. 45 Sekunden vor Spielende erzielte Rhein-Nette den Ausgleich. Den letzten Torabschluss der HSG konnte der starke Torhüter der Hausherren parieren, weshalb es letztlich beim 24:24-Unentschieden blieb. Auch wenn die Saison für die Mannschaft vom Römerwall mit einem eher schwachen Auftritt endete, kann mit 39:5 Punkten in der Endabrechnung und somit dem verdienten Aufstieg in die Oberliga ein durchweg positives Saisonfazit gezogen werden. Nach dem Spiel erfolgte unter dem Applaus nicht nur der mitgereisten HSG-Fans die Meisterehrung durch den Geschäftsführer des Handballverbands Rheinland, Matthias Lorenz.
Für die HSG spielten:Léandre Gnanduillet (Tor), Fabian Unkel (Tor), Michael Weber (Tor), Simon Bednarz, Antonio Cacic (4), Robert Czapla, Constantin Dasbach, Lars Frerk, Mark Grathoff (2/1), Konstantin Hramov (3/1), Marvin Klaes (7), Lucas Siedenkamp (1), Dominik Stuntz, Philipp Stuntz (4), Jannik Walter (2), Jonas Zenner (1).
