Allgemeine Berichte | 14.11.2014

Die Ausstellung „Schmuckdesign - Atelier Munsteiner und Gäste“ wurde eröffnet

Schmuck im Roentgen-Museum

Tom und Jutta Munsteiner mit Sohn Philipp, Landrat Rainer Kaul und Museumsdirektor Bernd Willscheid vor einer Skulptur von Bernd Munsteiner. Jürgen Opgenoorth

Neuwied. Am Freitag, 7. November, eröffnete Landrat Rainer Kaul im Festsaal des Roentgen-Museums Neuwied die Ausstellung „Schmuckdesign - Atelier Munsteiner und Gäste“. Zur Einführung sprach Museumsdirektor Bernd Willscheid. Die musikalische Umrahmung übernahm die Pianistin Milica Vickovic-Reffgen. Landrat Rainer Kaul betonte in seiner Begrüßung die internationale Bekanntheit des Schmuckdesigner-Ateliers Munsteiner in Stipshausen/Hunsrück, dessen Werke nun in einer bemerkenswerten Präsentation bis zum 30. November gezeigt wird. Er führte fort, dass diese Ausstellung nicht passender sein könne in einem Museum, das sich mit seinen Roentgenmöbeln und Kinzinguhren der angewandten Kunst verschrieben habe. Museumsdirektor Bernd Willscheid führte auf, wie vor über 10 Jahren der Kontakt des Roentgen-Museums zu der Edelsteinschleifer- und Schmuckgestalter-Familie Munsteiner entstand. Weiter erwähnte er den Werdegang des Seniorchefs Bernd Munsteiner, der mit seinem besonderen Edelsteinschliff, dem Munsteiner-Schliff, ein Stück Kunstgeschichte geschrieben habe. Zahlreicher Schmuck der Juniorchefs der Werkstatt, Tom und Jutta Munsteiner, die die geschliffenen Edelsteine mit aktuellem Schmuckdesign in Einklang bringen, bilde den Schwerpunkt in der Ausstellung. Das international bekannte Atelier sei führend in Deutschland und habe seine Kundschaft in Europa, Asien sowie in Kanada und den USA. Auch die ausstellenden Gäste wurden aufgeführt. Der amerikanische Künstler Boris Bally zeige Stühle und Schilder, aus Fragmenten von amerikanischen Straßenschildern gefertigt, und vermittele so seine Freude an amerikanischer Straßenästhetik.

Der Goldschmied und Designer Carl Dau präsentiere seine konkrete Kunst in größeren Bildern, aber auch als kleinformatige Objekte, die als Schmuck getragen oder ebenfalls an die Wand gehangen werden können. Die englische Designerin Gill Galloway-Whitehead lasse in ihren Broschen aus Silber, Gold und Metalldrähten kleine Landschaften erkennen. Die amerikanische Schmuckdesignerin Eleanor Moty schaffe skulpturale Broschen aus Edelsteinen, kombiniert mit Metallbearbeitungstechniken sowie Gold und Silber. Aus Marburg stamme die Keramikkünstlerin Dorothee Wenz. Sie präsentiere Gefäße aus aufgebautem und eingefärbtem Ton, deren Dekor Landschaftsparzellen sowie farbig marmorierten Feldern gleichen. Der Schmuckgestalter und Goldschmied Peter Schmid führe das bekannte Atelier Zobel in Konstanz.

Typisch für seine Arbeiten sei der fließende, fast regenbogenartige Übergang von Platin, Gold und Silber. Auch spiele er mit Kontrasten in Zusammenarbeit mit Edelsteinen. Willscheid betonte abschließend, dass das Museum stolz sei, den Munsteiner-Schmuck in seinen Räumen zu präsentieren. Öffnungszeiten:

Di-Fr. 11-17 Uhr, Sa. + So. 14-17 Uhr, Samstags Eintritt frei. Weitere Infos unter www.roentgen-museum-neuwied.de oder www.kunst-am-mittelrhein.de.

Tom und Jutta Munsteiner mit Sohn Philipp, Landrat Rainer Kaul und Museumsdirektor Bernd Willscheid vor einer Skulptur von Bernd Munsteiner. Foto: Jürgen Opgenoorth

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