„Komplementäre Medizin für Krebspatienten - Sinn oder Unsinn?“
Sinnvolle Ergänzungen zur klassischen Tumortherapie
Region. Viele Krebspatienten haben das Bedürfnis, selbst einen Beitrag zu ihrem Therapieerfolg zu leisten. Besonders groß ist das Interesse an sog. komplementären Behandlungsmethoden - was auch an der enormen Resonanz auf den Vortrag abzulesen war, den die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz im April gemeinsam mit der Techniker Krankenkasse in Koblenz im April angeboten hatte. „Grundsätzlich begrüßen wir diese Eigeninitiative von Patienten“, sagte Referentin Dr. Jutta Hübner, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Prävention und integrative Onkologie der deutschen Krebsgesellschaft. Allerdings sei es angesichts der vielfältigen Tipps, Mittel und Methoden nicht ganz einfach, zwischen wissenschaftlich fundierten und unseriösen Angeboten zu unterscheiden „Im harmlosesten Fall hat man vielleicht viel Geld für ein unwirksames Präparat ausgegeben. Im schlimmsten Fall können aber auch schädliche
Neben- bzw. unerwünschte Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auftreten“, so die Ärztin weiter. In ihrem jüngsten Vortrag im Koblenzer Informations- und Beratungszentrum der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz plädierte die Expertin für komplementäre Behandlungsmethoden nicht nur für einen besonnenen Umgang mit Vitaminen, Spurenelementen, Misteltherapie, Heilkräutern & Co., sondern insbesondere auch für einen intensiven Dialog zwischen Arzt und Patient. Aufgrund der großen Nachfrage bietet Frau Dr. Hübner am 5. Juni ab 16 Uhr einen Zusatztermin zu diesem Thema an.
Interessenten können sich ab sofort bei der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz, Tel.: (02 61) 9 88 65-0, koblenz@krebsgesellschaft-rlp.de) anmelden. Die Teilnahme an der Veranstaltung, die von der Techniker Krankenkasse unterstützt wird, ist kostenfrei.
Artikel melden
Die Gesuchten sollen einen 24-Jährigen bewusstlos geprügelt haben:
22.06.: Fahndung: Wer kennt diese Männer?
Köln. Die Kriminalpolizei Köln fahndet mit Bildern von Zeugen nach zwei Männern, die am 12. Februar (Weiberfastnacht) einen 24-Jährigen angegriffen und schwer am Kopf verletzt haben sollen.
Weiterlesen
Allgemeine Berichte
Große Einweihung: Ahr-Radweg zwischen Walporzheim und Mayschoß jetzt auch befahrbar
Ahrtal/Marienthal. Groß war der Andrang bei der offiziellen Einweihung des neuen Radweges zwischen Walporzheim und Mayschoß oberhalb von Marienthal auf dem Gelände der Firma Weiss. Stefan Schmitt, Leiter des Projektbüros „Wiederaufbau Ahrtal“ Landesbetrieb Mobilität (LBM) Rheinland-Pfalz, konnte hierzu - neben zahlreichen Offiziellen - viele Radfahrer/Inen sowie etliche Mandaträger/Innen und Radfahrgruppen,...
Weiterlesen
Die Strecke war mehrere Stunden gesperrt
22.06.: Brohltal: Zwei Schwerverletzte nach Unfall auf der L83
Kempenich. Am Montag, den 22.06.2026, ereignete sich gegen 11:00 Uhr auf der Landesstraße 83 zwischen Spessart und Kempenich ein Verkehrsunfall.
Weiterlesen