LandFrauen des Kreises Neuwied besuchten Rüdesheim
Spieluhr und Orchestrion entführten ins Reich der Musik
Rüdesheim/Kreis Neuwied. Rüdesheim im Advent war den LandFrauen im Kreis Neuwied eine Reise wert.
Zwei freundliche Stadtführerinnen erklärten die Weinstadt im Rheingau außerhalb der berühmten Drosselgasse. Rüdesheim, am Fuße des Niederwaldes gelegen, gehört mit zum UNESCO-Welterbe „Oberes Mittelrheintal“. Deshalb ist die gegenüberliegende Stadt Bingen nur mit der Fähre erreichbar. Reste der zerstörten Brücke sind zu erkennen. Oberhalb, mit einer Seilbahn erreichbar, steht das Niederwalddenkmal. Neben vielen historischen Bauwerken ist der Klunkhardshof aus dem 15. Jahrhundert, eines der ältesten Gebäude, und die Pfarrkirche St. Jakob, deren älteste Gebäudeteile sich im Untergeschoss des Nordturmes aus dem elften Jahrhundert befinden, erwähnenswert.
Das Juwel des Tages war „Siegfrieds Mechanisches Musikkabinett“, das erste deutsche Museum für Datenspeicher-Musikinstrumente. Spieluhr, Orchestrion sowie eine Kinoorgel ertönten mal piano, mal forte zur Erbauung der Besucherinnen. Der Weihnachtsmarkt der Nationen bot nach so viel Kultur eine willkommene Abwechslung. Stände aus zwölf Nationen boten Spezialitäten in der historischen Altstadt an. Eine große Krippe mit Bachlauf erfreute die Herzen. Am Abend strahlten die Häuser der historischen Stadt im adventlichen Lichter- und Sternenglanz. Nach einem gemeinsamen Abendessen, bepackt mit allerlei erworbenen Schätzen, kehrten die LandFrauen heim.
