Allgemeine Berichte | 28.04.2015

Feldahorne wachsen nun an der Leutesdorfer Jugendherberge

Terrasse am Rhein optimaler Standplatz für „Baum des Jahres 2015“

Zwei Feldahorne wurden als Symbol der Zukunft auf der großen Terrasse gepflanzt (v.li.): Verbandsbürgermeister Michael Mahlert, Peter Schuler, Präsident der Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz und im Saarland, Betriebsleiter Christian Gebhardt, Ortsbürgermeister Volker Berg und Kreisbeigeordneter Achim Hallerbach. STUKO

Leutesdorf. Der Feldahorn, lat. Acer campestre, früher auch Maßholder genannt, ist der Baum des Jahres 2015. Zwei dieser Art wurden nun im Bereich der Jugendherberge „Kloster Leutesdorf“, die am 1. Juni eröffnet wird, gepflanzt. Anlass hierzu war der jährliche „Tag des Baumes“. Der Landkreis Neuwied und die Ortsgemeinde Leutesdorf stifteten die beiden Bäume. Kreisbeigeordneter Achim Hallerbach und Ortsbürgermeister Volker Berg machten sich im Beisein von Peter Schuler, dem Präsidenten des Deutschen Jugendherbergswerkes in Rheinland-Pfalz und im Saarland, dem planenden Architekten Dimmer und Verbandsbürgermeister Michael Mahlert ans Werk. Man kann den Feldahorn als kleinen Bruder des großwüchsigen Bergahorn bezeichnen, da er relativ kleinwüchsig ist. Er eignet sich bestens als Baum im innerstädtischen Bereich, da er unempfindlich gegen die Belastungen der Umwelt im Siedlungsbereich ist. In der freien Landschaft nimmt man ihn oft nicht unbedingt als Baum wahr, weil er in einer Hecke stehend wie ein Gehölz wirkt.

Der Tag des Baumes

Der „Tag des Baumes“, der alljährlich am 25. April begangen wird, geht zurück auf das Jahr 1872. Der amerikanische Journalist J. Sterling Morton war der Initiator im baumarmen US-Bundesstaat Nebraska (Arbor Day). Von dort aus ging diese Initiative rund um die Welt und wurde durch Bundespräsident Theodor Heuss 1952 in Bonn durch die Pflanzung eines Ahorns im Hofgarten adaptiert und somit in Deutschland eingeführt. Der Kreisbeigeordnete Achim Hallerbach begrüßte nun zur Pflanzung der beiden Feldahorne die anwesenden Gäste und betonte, dass ein Baum ein guter Indikator für die Schnelllebigkeit sei. „An Bäumen kann man gut erkennen wie schnell die Zeit voran schreitet.“

Ein großer Gewinn

Dem Ort Leutesdorf wünschte er viele interessierte Besucher, die auch als Multiplikatoren wirken und nachhaltig auch dem Einzelhandel und der Gastronomie Einnahmen bringen sollen. Peter Schuler ergänzte, dass ein Baum immer auch das Symbol für Zukunft sei. „Er ist ein Symbol für die Zukunft der Region und die Jugendherberge ist zudem für diese Region ein großer Gewinn. Anfängliche Bedenken haben wir nie verstanden. Die Jugendherberge ist ein Baustein für die Zukunft.“ Ortsbürgermeister Volker Berg stellte so auch fest, dass mit Einzelhandel und Gastronomie verschiedene Gespräche geführt wurden. Er dankte allen Beteiligten für die Verwirklichung des Projektes Jugendherberge.

Nach der Pflanzung und einem kleinen Umtrunk waren die Gäste auch eingeladen einen Blick ins Innere der Jugendherberge zu werfen und so bereits fertiggestellte Zimmer oder auch den großen Bereich Bistro/Rezeption mit den Nebenräumlichkeiten wie Küche, Kühlhäuser etc. zu besichtigen.

Erste Einblicke in die Zimmer der Jugendherberge „Kloster Leutesdorf“ (v.li.): Peter Schuler, Achim Hallerbach und Michael Mahlert.

Erste Einblicke in die Zimmer der Jugendherberge „Kloster Leutesdorf“ (v.li.): Peter Schuler, Achim Hallerbach und Michael Mahlert.

Zwei Feldahorne wurden als Symbol der Zukunft auf der großen Terrasse gepflanzt (v.li.): Verbandsbürgermeister Michael Mahlert, Peter Schuler, Präsident der Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz und im Saarland, Betriebsleiter Christian Gebhardt, Ortsbürgermeister Volker Berg und Kreisbeigeordneter Achim Hallerbach. Fotos: STUKO

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