Allgemeine Berichte | 26.11.2013

Die Freiwillige Feuerwehr Bad Hönningen informiert

Übung der Löschzüge Bad Hönningen und Leubsdorf

Mittels Nebelmaschinen wurde ein realistisches Bild erzeugt. Hier die Drehleiter, die nach der Menschenrettung zum Ausleuchten der Einsatzstelle genutzt wurde. Privat

Bad Hönningen/Leubsdorf. Am letzten Freitag im Oktober klingelten gegen 18:30 Uhr bei den Kameraden der Löschzüge Bad Hönningen und Leubsdorf die Funkmeldeempfänger: „Brand mit Menschrettung in der ehemaligen Gaststätte „Zum kühlen Grund“ in der Rheintalstraße in Ariendorf!“ Kommt es tagsüber zu Einsätzen im Ortsteil Ariendorf, bei denen Menschenleben in Gefahr sind, wird neben den Feuerwehreinheiten der Verbandsgemeinde Bad Hönningen auch der Löschzug aus dem nahen Leubsdorf alarmiert. Schon von weitem erkannten die Einsatzkräfte eine massive Rauchsäule. Nach ersten Erkundungen stand fest: eine Person muss mit der Drehleiter und eine per tragbarer Leiter gerettet werden. Zudem befanden sich bei Brandausbruch mehrere Menschen im Gebäude und werden nun vermisst. Durch die Einsatzleitung wurden zwei Angriffstrupps unter schwerem Atemschutz aus Leubsdorf und einer aus Bad Hönningen zur Menschenrettung und Brandbekämpfung ins Gebäude geschickt. Der Außenbereich des gesamten Anwesens wurde ausgeleuchtet. Erst jetzt erkannten die Kameraden, dass es sich um eine Übung handelte, alles war täuschend echt inszeniert. Insgesamt konnten alle drei im Gebäude vermissten Personen durch die vorgehenden Trupps aus dem verrauchten Gebäude gerettet werden. Auch die Rettung per Leiter klappte hervorragend. Hiernach wurde das Gebäude mittels Hochleistungslüftern zügig entraucht. Die Verletzten wurden durch die Kameraden der Alterswehr Leubsdorf und der Jugendfeuerwehr der VG Bad Hönningen gemimt, ausgearbeitet wurde die Übung durch die Wehrführungen der Löschzüge Leubsdorf und Bad Hönningen. Neben dem ersten stellvertretenden Wehrleiter Christoph Teuner aus der VG Linz und dem Wehrleiter der VG Bad Hönningen Torsten Kerres, machte sich auch der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bad Hönningen, Michael Mahlert, ein Bild von der Übung. Alle zeigten sich sehr zufrieden mit der einwandfreien Zusammenarbeit der beiden Einheiten. Gegen 20 Uhr wurden die letzten Aufräumarbeiten beendet und die Kameraden fuhren zur Besprechung der Übung und zur Stärkung ins Gerätehaus nach Leubsdorf. Mit dieser und vielen weiteren kleineren und größeren realitätsnahen Übungen in ungewohnter Umgebung, halten sich die Löschzüge in ihrer Umgebung fit für den Ernstfall. In Bezug auf die Übung in Ariendorf konnten hier unter anderem die Anfahrtswege und Fahrzeugaufstellung in den engen Straßen und Gassen erprobt werden. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite unter www.ff-bad-hoenningen.de.

Mittels Nebelmaschinen wurde ein realistisches Bild erzeugt. Hier die Drehleiter, die nach der Menschenrettung zum Ausleuchten der Einsatzstelle genutzt wurde. Foto: Privat

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