Ministerpräsidentin Malu Dreyer zum Tode von Carl Fürst zu Wied:
Um seine Heimat verdient gemacht
Neuwied/Mainz. Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat mit großer Betroffenheit auf die Nachricht vom Tode von Carl Fürst zu Wied reagiert. „Er hat sich in besonderer Weise um seine Heimatstadt Neuwied und den Naturschutz verdient gemacht“, sagte die Ministerpräsidentin. Carl Fürst zu Wied habe sich engagiert für die naturnahe Entwicklung der Regionen von Rheinland-Pfalz eingesetzt. Erst vor wenigen Tagen sei er zum Sprecher der acht rheinland-pfälzischen Naturparks gewählt worden und sei damit Repräsentant der Vielfalt und des Reichtums der Parks, die 32 Prozent der Landesfläche ausmachen. Das besondere Engagement des Fürsten habe seiner Heimat Neuwied und dem Naturpark Rhein-Westerwald gegolten, dessen Vorsitzender er seit dem Jahr 2000 war. „Dieser hohe Einsatz für den Naturschutz und seine Heimatstadt wird als sein Andenken bewahrt werden“, so die Ministerpräsidentin. Ihr bleibe Fürst Carl zu Wied zudem als guter und herzlicher Gastgeber in Erinnerung. 2014 hatte der Ministerrat anlässlich des Rheinland-Pfalz-Tages in Neuwied im Schloss der Familie zu Wied getagt. „Mein tiefes Mitgefühl und meine Anteilnahme gelten der Ehefrau, den Kindern des Fürsten und der gesamten Familie“, so die Ministerpräsidentin.
