Politik | 07.08.2015

Sozialverband VdK - Kreisverband Neuwied

VdK-Kreisverband begrüßt 50-Millionen-Programm

Barrierefreiheit bald auch auf kleinen Bahnstationen im Kreis Neuwied?

Der geschäftsführende Kreisvorstand fordert die kommunalen Gremiendazu auf, sich bei der Landesregierung dafür starkzumachen, dass auch Gelder in den Kreis Neuwied fließen.Privat

Neuwied. Schon lange kämpfen entlang der Rheinschiene Kommunen, Parteien, Senioren- und Behindertenverbände darum, dass die Bahnstationen barrierefrei gestaltet werden. Wie einer Pressemitteilung des Bundesverkehrsministeriums vom 31. Juli zu entnehmen ist, stellt der Bund jetzt 50 Millionen Euro zur Verfügung, um auch kleine Stationen (mit weniger als 1.000 Ein- und Aussteigern pro Tag) barrierefrei zu machen.

Der VdK-Kreisverband Neuwied begrüßt diese Initiative des Bundesverkehrsministers und hofft, dass auch für den Kreis Neuwied ‚ein Stück vom Kuchen‘ übrig bleibt. „Es ist für viele ältere, behinderte Menschen nicht mehr länger hinnehmbar, die Bahnstationen entlang der Rheinschiene im Kreis Neuwied zu benutzen, da sie überwiegend nicht barrierefrei sind“, so Kreisvorsitzender Hans Werner Kaiser, zugleich Vorstandsmitglied im Beirat für die Belange behinderter Menschen im Kreis Neuwied. „Als Mitglied im Behindertenbeirat erhoffe ich mir, dass dadurch auch mobilitätseingeschränkten Personen im Kreis Neuwied eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht wird“, so Kaiser weiter.

Der geschäftsführende Kreisvorstand hat sich bei seiner jüngsten Sitzung mit dieser Thematik befasst und fordert die kommunalen Gremien - insbesondere entlang der Rheinschiene - dazu auf, sich bei der Landesregierung dafür starkzumachen, dass auch Gelder aus diesem Modernisierungsprogramm des Bundes in den Kreis Neuwied fließen. Dafür ist es erforderlich, bis zum Herbst 2015 geeignete Projekte der Landesregierung zu nennen. Nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums sollen die vorgeschlagenen Stationen innerhalb von drei Jahren - bis spätestens 2018 - behindertengerecht umgebaut werden. In einem Schreiben an den Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel, die Landtagsabgeordneten Elisabeth Bröskamp, Ellen Demuth und Fredi Winter sowie an Landrat Rainer Kaul spricht der VdK-Kreisverband Neuwied die Bitte aus, sich mit Nachdruck dafür einzusetzen, dass auch der Kreis Neuwied mit seinen vielen Behinderteneinrichtungen von dieser Bundesförderung nicht ausgeschlossen bleibt. „Mit der Modernisierung der kleinen Haltepunkte im Kreis Neuwied wird Menschen mit eingeschränkter Mobilität die Nutzung der Nahverkehrszüge erleichtert“, so auch die stellvertretenden Kreisvorsitzenden Gisela Stahl und Gregor Weiler.Pressemitteilung des

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Der geschäftsführende Kreisvorstand fordert die kommunalen Gremiendazu auf, sich bei der Landesregierung dafür starkzumachen, dass auch Gelder in den Kreis Neuwied fließen.Foto: Privat

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