Allgemeine Berichte | 06.08.2013

Sonderblutspendetermin in Bad Neuenahr

18 Erstspender folgten dem Aufruf

Autohaus Baum organisierte den Termin mit dem DRK-Blutspendedienst im Rahmen der Aktion „Jetzt Du!“

DRK-Rettungsdienstleiter Lothar Backes (r.) und DRK-Blutspendereferent Franz-Josef Schneider (Mitte) bedankten sich bei Michael Baum für die Organisation des Sonderblutspendetermins. Thorsten Trütgen/DRK

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Auf Initiative des BMW-Autohauses Baum organisierte der Blutspendedienst vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) auf dem Firmengelände an der Bad Neuenahrer Heerstraße einen Sonderblutspendetermin. Die Bewirtung der Blutspender, die normalerweise von ehrenamtlichen DRK-Helfern gewährleistet wird, wurde ebenfalls in Büffetform von der Firma Baum gestellt.

Die Zahl junger Blutspender zwischen 18 und 35 Jahren ist leider immer noch viel zu gering und in den letzten Jahren sogar um 30 Prozent gefallen. Viele Patienten, von Unfallopfern bis zu chronisch Kranken, brauchen dringend lebensrettendes Blut. Seit dem Weltblutspendertag am 14. Juni läuft beim DRK-Blutspendedienst die Aktion „Jetzt du! - 50.000 neue Blutspender in 200 Tagen“, an der sich auch das Autohaus Baum mit seiner Initiative beteiligt. Bereits Wochen vorher wurden die Kunden auf verschiedenste Weise auf diesen Termin aufmerksam gemacht. Zusätzlich wurde die Bevölkerung aufgerufen, sich ebenfalls zu beteiligen. Immerhin 27 Personen folgten dem Aufruf, darunter auch 18 Erstspender.

„Fast täglich erzählen wir unseren Kunden, wie die Sicherheitssysteme in unseren Fahrzeugen bei einem Unfall Insassenschäden minimieren können. Wir möchten Sicherheit und Gesundheitsschutz aber nicht nur als Verkaufsargumente nutzen. Es war uns ein besonderes Anliegen, selbst aktiv zu werden. Die Aktion des DRK-Blutspendedienstes hat uns beeindruckt. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, das DRK mit dem Sonderblutspendetermin zu unterstützen“, begründet Geschäftsführer Walter Baum das Engagement seiner Firma.

„Wir freuen uns sehr, dass eine Firma, die eigentlich von einem geordneten Betriebsablauf zum Wohl ihrer Kunden lebt, einen Tag lang ihr Gelände für diese Aktion zur Verfügung stellt“, bedankte sich Rettungsdienstleiter Lothar Backes für die Durchführung der Blutspendeaktion. Gerade Unfallopfer benötigten meist mehrere Blutkonserven, um zu überleben. Dieser Sonderblutspendetermin hilft, die sommerlichen Engpässe in der Blutversorgung nicht allzu groß werden zu lassen.

„Die demografische Schraube dreht sich auch im Blutspendewesen immer weiter: Durch den steigenden Anteil älterer Mitbürger steigt der Bedarf an Blutpräparaten seit Jahren. Gleichzeitig sinkt die Bereitschaft junger Menschen, Blut zu spenden. Dadurch wird die flächendeckende Versorgung mit Blutpräparaten gefährdet“, beschreibt Franz-Josef Schneider vom DRK-Blutspendedienst die aktuelle Situation. Die Zahl von 27 Blutspendern wertete er als positives Ergebnis. „Die Zahl der gewonnenen Vollblutkonserven wirkt zunächst nicht sehr hoch. Berücksichtigt man, dass in unserem Labor das entnommene Blut in die einzelnen Bestandteile der roten Blutkörperchen, der Blutplättchen und der Blutflüssigkeit aufgeteilt und daraus verschiedenste Präparate zielgerichtet hergestellt werden, verdreifacht sich die Zahl auf 81 mögliche Empfänger“, gab Schneider zu bedenken.

Wer selbst Lebensretter und Blutspender werden möchte, findet die regionalen Blutspendetermine im Internet unter www.blutspendedienst-west.de. Für die gängigsten Modelle bietet der DRK-Blutspendedienst auch eine eigene „Blutspende-App“ an. Wer diese auf seinem Smartphone installiert, hat die Blutspendetermindatenbank immer greifbar. Sowohl über das Internet oder über die App lassen sich verschiedenste Erinnerungsfunktionen, zum Beispiel per E-Mail oder per SMS, einstellen. Pressemitteilung des

DRK-Kreisverbands Ahrweiler

DRK-Rettungsdienstleiter Lothar Backes (r.) und DRK-Blutspendereferent Franz-Josef Schneider (Mitte) bedankten sich bei Michael Baum für die Organisation des Sonderblutspendetermins. Foto: Thorsten Trütgen/DRK

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