Tradition: Zahlreiche Besucher feuerten Heimersheimer Aufbauteam an
24 Meter-Maibaum ragt in Heimersheimer Himmel
Heimersheim. Krafttraining einmal anders: Zusätzlich unterstützt von kräftigen Heimersheimer Männern haben die Junggesellen am Samstagnachmittag ihren großen Maibaum auf dem Roten Platz aufgestellt. 25 Vereinsmitglieder waren mehrere Stunden damit beschäftigt, den 24-Meter-Baum rein mit Muskelkraft aufzustellen. Doch die Mühe hat sich gelohnt: Blau-weiß geschmückt ragt das Maisymbol nun in den Himmel. Und das Prädikat „selbst gemacht“ besitzt schon längst nicht mehr jede Ortsgemeinschaft. Das Aufstellen ohne Kran ist zur Rarität geworden.
Am Freitagmorgen hatten die Heimersheimer Junggesellen ihren Maibaum bei strömendem Regen in Königsfeld abgeholt. Zur Freude der starken Helfer waren zahlreiche Heimersheimer Bürger ihrem Ruf gefolgt, ließen es sich bei Herzhaftem und Süßem gut gehen und feuerten die Gruppe beim Aufbauen lautstark an. Mit zwischenzeitlichen Pausen dauerte es fast zwei Stunden, bis der Riesenbaum kerzengerade in den Himmel ragte. Routine, technisches Geschick, Muskelkraft und Handarbeit ohne technische Hilfe waren von Nöten, um das Maisymbol gemeinschaftlich aufzustellen. Die vielen Helfer leisteten freiwillig ihren ganz persönlichen Beitrag zur Pflege des heimischen Brauchtums. Die Besucher feierten mit großem Applaus den neuen blau-weiß geschmückten Maibaum, der nun über die Dächer von Heimersheim hinausragt.
Einen besonderen Dank richtet der Junggesellen-Vorsitzende Tim Ihmann an den Löschzug Heimersheim, ohne dessen Kooperationsbereitschaft eine solche Maifeier erst gar nicht möglich wäre.
