Am neuen Termin herrschte prächtige Stimmung
Beim Karnevalsumzug und bei der „AfterZochParty“ wurde in Bachem groß gefeiert
Bachem. Der Karnevalsumzug in Bachem und die AfterZochParty haben ihre Generalprobe mit neuem Termin bestens bestanden. Statt wie jahrelang am Veilchendienstag haben die Jecken der famosen rot-weißen Bachemer Karnevalsgesellschaft den Karnevalsumzug auf den Samstag vor Weiberdonnerstag vorverlegt. Also: Der Umzug ist umgezogen. Und die Besucher hatten ihre helle Freude an dem marschierenden und rollenden Spektakel. Auch der Schneefall, der noch am Vormittag nieder ging, blieb aus. Was nicht verwundern darf, denn im Karnevalsumzug der rot-weißen Karnevalsgesellschaft war eine Gruppe von Schornsteinfeger mit unterwegs. Der fröhliche Frauenchor Harmonie war als Schonsteinfeger mit unterwegs und zeigte sich so als Glückbringer in ihren putzigen Kostümen und waren bestens gelaunt. So wie auch Karnevalsprinzessin Beate II. auf ihren Prachtwagen. Der hatte Dimensionen, die leicht für einen zweiten Wagen gereicht hätten. So aber konnte er die ausgelassene Crew mit der Tollität unübersehbar gut transportieren und durch den Weinort chauffieren.
Ein ähnliches fröhliches Bild zeigte auch der Prunkwagen der Kinderprinzessin Eva I. mit ihrer Adjutantin Mara Rausch. Mit auf dem Wagen waren auch die Eltern der jungen Tollität, Michaela und Ralf Karle und die kleinen Funken. Hoch her ging es auch auf dem Wagen der Bachemer Junggesellen als gar nicht so grimmige Seeräuber. Der ehrenwerte Senat der Karnevalsgesellschaft war in einer imposanten Kutsche unterwegs. Auch hier sprang die Gaudi und der Stimmungsfunken schnell auf die am Straßenrand erwartungsvoll wartenden Besucher und Zuschauer über.
„Der Männerchor Bachem ging aufs Ganze, damit die Kapelle steht in neuem Ganze“, jubelte der Chor verkleidet als Maler. Und verteilte heiße Würstchen, als wäre ein Richtfest zu feiern. Dazu muss man wissen, dass der Männerchor Bachem mit seinem Vorsitzenden Hans-Rudi Dresen im vergangenen Jahr ein Benefizkonzert zur Erhaltung von St. Anna veranstaltet hatte. Damit dessen Reinerlös dem Gemeindeanteil der Renovierungskosten schnellstmöglich zur Verfügung steht. Und noch einmal Glücksbringer, denn als Glückspilze hatte sich die Fußgruppe der Pfarreiengemeinschaft von Pius und Rosenkranz verkleidet. Die Bachemer Merle auf ihrem Motivwagen zwitscherten begeistert ob der guten Laune im Umzug vergnügt mit. Ganz vorn an der Spitze des Umzugs marschierte der „Zirkus Rappel“, die Kleinen des städtischen Kindergartens Rappelkiste als bunte Menagerie. „Ob Familie, Freunde oder GaLaBau-Qindt, Wir stehen heute nicht am Rand“, verriet die große Fußgruppe mit ihren flotten Strohhüten. Die Bürgergemeinschaft Bachem mit ihrem Vorsitzenden Erwin Schumacher hatte zur Gaudi der Zuschauer ihre eigene „Dolle Zuckerpuppe“ mit gebracht. Wie früher trafen sich die Zugteilnehmer zur anschließenden Karnevals-Party im Saal des ehemaligen Bachemer Winzervereins, wo noch kräftig gefeiert wurde.
GMI
