13 Feuerwehrleute aus dem Kreis Ahrweiler erhielten Urkunde
Ausbildung erfolgreich absolviert
Altenahr/Kreis Ahrweiler. Manchmal ist die 13 auch eine Glückszahl: Denn alle 13 angetretenen, mehrheitlich jungen Feuerwehrleute aus Kottenborn bis Birresdorf, darunter auch eine Absolventin, legten im Feuerwehrhaus Altenahr erfolgreich die Prüfung zum Atemschutzgeräteträger ab. Stolz zeigten sich die Ausbilder Achim Klein und Christian Schrading über diese 100-prozentige Quote.
Neben einer ärztlichen Untersuchung war dafür die Teilnahme am Lehrgang notwendig, der sich über drei Samstage mit 27 Unterrichtsstunden sowie einem Prüfungstag mit theoretischer und praktischer Prüfung erstreckte. Dabei lernten die Anwärter Inhalte wie die physiologischen Grundlagen der Atmung, Atemtechniken, -tauglichkeit oder -gifte. Daneben galt es, Atemschutz-Einsatzgrundsätze sicher zu beherrschen, beispielsweise das Verhalten im Einsatz und Notfall, Orientierung, Absuchen und Kennzeichnen von verqualmten Räumen oder Selbstrettungsmaßnahmen.
Auch die Handhabung der Geräte, Vollschutzmasken, Filtergeräte oder des Pressluftatmers wurde intensiv eingeübt. Gewöhnungs-, Belastungs- und Einsatzübungen in Szenarien wie einem Innenangriff mit vermisster Person wurden eingehend trainiert.
„Die Aufgabe des Atemschutzgeräteträgers bringt eine hohe Verantwortung mit“, erklärte Ausbilder Schrading. „Man muss genau wissen, was man im Einsatz- und Notfall tun muss, ansonsten bringt man sich und die Kameraden in große Gefahr.“ Vier Atemschutzgeräteträgerlehrgänge werden im Kreis insgesamt jährlich angeboten.
Die Absolventen des jüngsten Ausbildungslehrgangs erhielten ihre Urkunden aus den Händen des stellvertretenden Kreisfeuerwehrinspektors Gerhard Oelsberg. Sie erfüllen damit die gesetzlichen Voraussetzungen für den Einsatz als Atemschutzgeräteträger.
