Allgemeine Berichte | 13.08.2019

Bürgerreise der Bürgergemeinschaft Bachem 1977 e. V. führte nach Österreich

Ausflug in das Salzburger Land

22 Bachemer Bürger machten sich auf den Weg nach Flachau

Die Reisegruppe der Bürgergemeinschaft Bachem.Foto: Klaus Jäger

Flachau/Österreich. Im Juli fand die diesjährige Bürgerreise unter Leitung der Bürgergemeinschaft Bachem 1977 e. V. statt. Der Ehrenvorsitzende Erwin Schumacher hatte diese im Vorfeld geplant und organisiert und übernahm auch während der Reise die Führung. Pünktlich ging es ab Ecke Piusstraße/ In der Hostert (Stohle Loch) los. 22 Bachemer Bürger und die, die es vielleicht noch werden wollen, machten sich mit einem modernen Fernreisebus auf den langen Weg nach Flachau im wunderschönen Salzburger Land. Einen kleinen Aufreger gab es beim Start aber dennoch. Eine Dame vermisste ihre Handtasche, einschließlich aller wichtigen Utensilien, wie Geld, Ausweis usw. Ein paar Telefonate und der Sachverhalt war geklärt. Die Tasche stand zu Haus, sie war einfach nur vergessen worden. Man hörte den Stein vom Herzen fallen, aber das Problem war gelöst. Alles, was man im Urlaub so braucht, hatte ja der Lebenspartner in der Tasche. Nach gut drei Stunden Fahrt gab es in Weibersbrunn, in einem schönen Landhotel ein opulentes Frühstück vom Buffet. Der Tag wurde noch lang, denn zäh fließender Verkehr, viele Baustellen und vor allem Staus waren ständige Begleiter. Gegen 19.15 Uhr erreichte die Reisegruppe endlich das Hotel „Vierjahreszeiten“. Die Familie Brunäcker begrüßte die Reisenden mit einem feinen Schnapserl.

Bischofsmütze - welch` ein Anblick

Das Wetter wurde zusehends besser und so hatten alle die ganze Woche ebenso schönes Wetter wie zu Hause an der Ahr, nur etwa zehn Grad kühler. Immer noch genug, 30° im Schatten!! Der Montag stand unter dem Motto: „Selbstbeschäftigung“! Kein Problem in Flachau. Ein herrlich weites Tal mit schönen Wanderwegen lud ein, die Gegend zu erkunden. Eine Fahrt mit der Bergbahn hin-/zurück war in der sogenannten „Flachaukarte“, die das Hotel aushändigte, inbegriffen. Am Nachmittag hatte die Familie Brunäcker zu selbst gebackenem Kuchen und Kaffee eingeladen. Und so war für jeden in der Gruppe etwas dabei, es kam keiner zu kurz oder hatte Langeweile. Viel zu kurz war er, der Montag. Dienstagmorgen, der Chef des Hauses, Herr Brunäcker, stand bereit, um den Besuchern seine Heimat vom Bus aus näher zu bringen. Durch Flachau ging es nach Altenmarkt und dann hinauf zu Rossbrand. Und es ging hinauf! Die Reisegruppe im Bus wurde immer stiller, eine ganz enge Straße, 90 Grad Kehren und steile Abhänge ließen das ein oder andere Herz der Mitfahrer doch ein wenig höherschlagen. Endlich oben. Die Strapaze der Anfahrt wurde belohnt mit einem herrlichen Panoramablick auf das Dachsteingebirge mit seiner markanten Bischofsmütze. Welch` ein Anblick. Die Fahrt den Berg runter war dann schon etwas entspannter und gegen Mittag erreichte man die Unterhof-Alm, kurioserweise über der Oberhof-Alm gelegen. Zwei Stunden Rast, Zeit genug, etwas zu essen, was auf Almen je besonders empfehlenswert ist und kleinen Spaziergänge auf einem Hochplateau. Ein kurzer Aufenthalt im historischen Radstadt, ein Eis oder Tasse Kaffee und schon ging es zurück ins Hotel zum vorzüglichen Abendessen.

Die Tage sind einfach zu kurz!!

Mittwochmorgen, der Bus stand bereit für einen weiteren Ausflug. Zunächst nach Abtenau, dann zur Post-Alm mit einer längeren Mittagrast. Der Nachmittag gehörte dann St. Wolfgang am See. Im weißen Rössel Kaffee trinken und über den strahlenden Wolfgangsee schauen. Kann es Schöneres geben?

Lieber ein gut gekühltes Bier!

Donnerstag wieder ein Ausflug. Die Reisegruppe fährt an den Bodensee, an der steirischen Bodensee, eine herrliche Gastronomie an einem kleinen Bergsee gelegen, lud zum Verweilen ein, aber auch ein Wasserfall, in der Ferne sichtbar, lud zu einer Wanderung ein. Zeit war genug da und so beschäftigte sich jeder nach eigenem Belieben. Keiner wurde allein gelassen, es bildeten sich immer Gruppen, die miteinander etwas unternahmen. Freitag ging es zum Jägersee, ins Klein-Arl-Tal und ins Groß-Arl-Tal, wo die Ausflügler am Ende des Tales, hinter dem Dorf Hüttschlag, auf einer Alm Mittagsrast machten. Ein kleines Museum zeigte ihnen das Einöd-Leben früherer Jahre fernab jeder Zivilisation. Ganz schön beeindruckend! Auch blieb wieder genügend Zeit für eine ausgiebige Wanderung auf moderaten Wegen. Aber bei dieser Hitze-, lieber ein gut gekühltes Bier! Am Samstag war noch mal ein Tag zur „Freien Verfügung“ zu bewältigen. Fiel aber niemanden schwer, denn das Freizeitangebot in Flachau ist doch sehr vielfältig. Am Sonntag hieß es Abschied nehmen von einer großartigen Woche im Pongauer Land. Die Reisenden haben viel gesehen, schöne Stunden erlebt und viel Spaß miteinander gehabt, denn die Abende gehörten doch immer Gruppe. Bei guten, lustigen manchmal auch tief greifenden Gesprächen gehen solche Abende viel zu schnell vorbei. Alle sind wieder gut zu Haus im Ahrtal angekommen!! Auch 2020 wird es wieder eine Bürgerreise geben. Das Ziel wird noch ausgewählt und rechtzeitig von der Bürgergemeinschaft Bachem 1977 e. V. bekannt gegeben.

Die Reisegruppe der Bürgergemeinschaft Bachem.Foto: Klaus Jäger

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