Grafschafter SPD kämpft erfolgreich für Wiedereröffnung der Petrushütte
Bald darf wieder gefeiert werden
Gemeinderat macht den Weg für die Änderung des Flächenutzungsplans frei
Nierendorf. Die Petrushütte wurde im Jahr 1982 von Nierendorfer Bürgern erbaut und diente seitdem als Fest- und Veranstaltungsort für Nierendorfer Vereine, Schulen und Kindergärten. Die Hütte wurde durch einen Hüttenwart betreut und stand unter der verantwortlichen Führung des Ortsbeirates Nierendorf. Alles war gut. Und es hätte auch in den nächsten Jahrzehnten alles so bleiben können: schöne Feste und Veranstaltungen an einem wunderschönen Fleckchen oberhalb von Nierendorf. Bis im Jahr 2013 ein einzelner Bürger der Meinung war, dass Veranstaltungen auf der Hütte gegen bestehende Gesetze verstoßen und daher mit sofortiger Wirkung zu unterbinden seien. Die Petrushütte fiel damit als Veranstaltungsort weg: Das wollten die Nierendorfer Sozialdemokraten so nicht akzeptieren und stellten im Ortsbeirat einen Antrag, die Verwaltung möge Wege aufzeigen, wie eine Nutzung der Petrushütte als Veranstaltungsort wieder ermöglicht werden könne. Der Nierendorfer Ortsbeirat unterstütze dies einstimmig.
Ausweisung als Sondergebiet Freizeit/Erholung
Im Gemeinderat wurde nun ein Aufstellungsbeschluss zur Änderung des Flächennutzungsplans und Aufstellung eines Bebauungsplans im Rat beschlossen. Damit sollen die Flächen als Sondergebiet Freizeit/Erholung ausgewiesen werden. Neben der Fläche um die Petrushütte ist auch die Zufahrt zur Hütte mit einbezogen worden. Das aufwendige Verfahren wird einige Zeit in Anspruch nehmen.
Udo Klein, Vorsitzender der SPD Grafschaft und Mitglied des Ortsbeirates Nierendorf: „Wir sind froh, dass der Rat unserem Anliegen entsprochen hat, und hoffen, bald wieder schöne Feste, wie das Sommerfest des Heimat- und Bürgervereins und die Aktivitäten für Schul- und Kindergartengruppen dort durchführen zu können. Die Zeit bis zur Freigabe der Hütte müssen wir halt überbrücken, aber wir freuen uns schon heute auf das Wiedereröffnungsfest.“
Pressemitteilung
SPD Grafschaft
