Bürgergesellschaft Hemmessen
Bayrische Kultur hautnah erlebt
Kreisstadt. 49 Mitglieder der Hemmesser Bürgergesellschaft starteten zur Fahrt nach Kulmbach. Auf der Hinfahrt führte der Weg über den Felsenpark „SansPareils“ in Wonnsee. Dieser Park ist eine Besonderheit barocker Gartenkunst und beruht auf den Ideen der Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth, die die vorhandenen Felsformationen in die Bebauung mit einbezog. Nach einer Kaffeepause ging es dann ins Hotel Dobrachtal bei Kulmbach. Nachdem die Zimmer bezogen waren, wurde das Abendessen mit einer Bierprobe, präsentiert durch einen Mönch der ortsansässigen Brauerei aufgelockert. Am nächsten Tag konnten dann die praktischen Erfahrungen durch die Theorie ergänzt werden, denn der Besuch des Brauerei- und Bäckereimuseums in Kulmbach stand auf dem Programm. Nach einem Rundgang durch Kulmbach ging es dann auf die hoch über der Stadt thronende Plassenburg. Einige führen mit dem Pendelbus, andere gingen zu Fuß.
Oben erwartete die Teilnehmer ein Besuch des Zinnmuseums. Auf insgesamt sechs Stockwerken konnte man alles erleben, was mit Zinnfiguren darstellbar war. Eine Vitrine zeigte die Schlacht um Kulmbach mit 200.000 Einzelfiguren. Nach diesen vielen Museen war dann der nächste Tag ganz der Ruhe und Entspannung gewidmet. Es stand eine romantische Floßfahrt mit Weinprobe und Winzerteller an. Gestartet wurde in der Nähe von Volkach auf dem Altmain und führte bis Gerlachshausen. Es war ein Traumtag, denn das Floß fährt mit der Strömung ohne jeglichen Antrieb ganz leise durch die Natur.
Man genoss den Wein und glitt an den Weinbergen des „Escherndorfer Lump“ vorbei. Am Abend waren selbst die Ängstlichsten begeistert und alle würden ein solches Erlebnis wieder machen. Der letzte Tag war dann Bamberg gewidmet. Nach einem zünftigen Frühschoppen mit Weißwurst, Brezen und Weizenbier in einem Biergarten wurde anschließend die Stadt erkundet. Die Stadtführer führten die Gruppe dann zum „Kraanen“.
Dort bestieg man ein Fahrgastschiff und entdeckte Bamberg, auch Klein-Venedig genannt, von der Flussseite aus. Der Abend klang dann bei einem tollen fränkischen Buffet und Tanz und Gesang aus. Und beim Abschiedslied „Ein schöner Tag“ war das eine oder andere Tränchen zu sehen. Bei der Rückfahrt und dem abschließenden Essen im „Hotel zum Ahrtal“ waren sich alle einig eine tolle Fahrt erlebt zu haben und alle wollen das nächste Mal wieder mitfahren.
