SPD Grafschaft kämpft weiter gegen Deponie in Leimersdorfer Tongrube
Betreiber stellte im Mai Antrag auf Errichtung einer Mülldeponie
Grafschaft. Alle Befürchtungen vieler Grafschafter Bürgerinnen und Bürger sowie die Hinweise der SPD Grafschaft bewahrheiten sich nun. Der Betreiber der Leimersdorfer Tongrube will weiterhin in der Tongrube eine Mülldeponie errichten.
Entwicklung in Sachen "Gefahrstoff-Deponie"
„Hat wirklich irgendjemand geglaubt, dass die Verlautbarungen zum Thema Errichtung einer Mülldeponie in Leimersdorf den Betreiber dazu veranlassen könnten, von seinem Vorhaben Abstand zu nehmen? Hat wirklich irgendjemand geglaubt, dass die in Gesprächen mit dem Betreiber besprochene offene Transparenz und der laufende Austausch von Informationen (siehe Bericht der CDU vor der Kommunalwahl) auch nur ein Stück weit ernst gemeint waren?“, so Udo Klein, Vorsitzender der SPD-Grafschaft zur neusten Entwicklung in Sachen Gefahrstoff-Deponie. „Uns war immer klar, dass der Betreiber sein Ziel einer Errichtung einer Deponie in der Tongrube Leimersdorf weiter verfolgen will. Und nun kommt es ganz genau so, wie wir es vermutet haben: Das Verfahren wird gegen alle Widerstände eingeleitet und aller Voraussicht nach gerichtlich entschieden werden “, ergänzt SPD-Ratsmitglied Constance Kunkel.
Anträge längst eingereicht
„Die entsprechenden Anträge wurden noch vor der Kommunalwahl bereits am 22. Mai eingereicht. Es ist nicht verwunderlich, dass erst jetzt die Öffentlichkeit über die Presse informiert wurde“, so Klein. „Nicht auszudenken, wenn die Pläne einer Schwerlasttrasse von der Tongrube direkt zur Autobahn ins Planverfahren gegangen wären. Einen solchen Vorschlag hatte es tatsächlich von den damaligen Vertretern des Leimersdorfer Ortsbeirates gegeben. Dann hätten wir als Gemeinde gleich noch die passende Infrastruktur, die im zukünftigen Genehmigungsverfahren noch eine wichtige Rolle spielen wird, für die Betreibergesellschaft geliefert.“
Treffen mit Andrea Nahles
„Der Kampf gegen die Deponie geht in die nächste Runde. Die SPD Grafschaft wird ihn ernsthaft und mit Nachdruck führen. Aber das allein wird nicht genügen. Der Druck über einen aktiven Bürgerprotest darf nicht nachlassen“, so Klein. Er baut weiterhin auf die Unterstützung der „Aktiven Grafschafter“. Am 18. Juli werden sich Vertreter der „Aktiven Grafschafter“ sowie der SPD Grafschaft mit der Bundestagsabgeordneten Andrea Nahles zu einem Gespräch in Sachen Mülldeponie treffen. Pressemitteilung der
SPD Grafschaft
