Allgemeine Berichte | 08.07.2013

Kolpingsfamilie Dernau

Bis auf den letzten Platz ausgebucht

Ein ansprechendes Programm erwartete die Teilnehmer zum diesjährigen Ganztagesausflug nach Köln

Die Kolpingsfamilie Dernau beim Ganztagesausflug in Köln.Privat

Köln. Die diesjährige Sommertour führte die Kolpingsfamilie Dernau nach Köln. Das dreiköpfige Organisationsteam um Tanja Schlösser, Gabi Kreuzberg und Stefan Kalt hatte im Vorfeld ein ansprechendes Programm für den Ganztagesausflug zusammengestellt. Wie groß die Resonanz bei den Mitgliedern war, zeigte sich bei den Anmeldungen. Schon nach kurzer Zeit war der Bus bis auf den letzten Platz ausgebucht.

Das Ziel war bewusst gewählt: Der Vorstand wollte den Ausflug aus Anlass des 200. Geburtstages Adolph Kolpings eine besondere inhaltliche Bedeutung geben. So hatte wurde zuvor bei einem eher zufälligen Treffen dem Generalpräses des internationalen Kolpingwerkes, Ottmar Dillenburg die Absicht bekundet, mit ihm zusammen in der Minoritenkirche in Köln den Sonntagsgottesdienst feiern zu wollen. Monsignore Dillenburg hatte sich spontan dazu bereit erklärt, zumal der Termin so gewählt war, dass er dann gerade von einer Südamerikareise zurück sei.

Nach Tagen der Kälte und des Regens startete die Kolpingfamilie um 8 Uhr ab Dernau bei herrlichem Sonnenschein. Nach knapp einstündiger Fahrt entließ der Bus die Truppe direkt vor der Minoritenkirche, wo eine emsige Schar in aller Eile einige Sitzgarnituren und Tische für ein Frühstück aufstellte. Bis zur Messe um 10 Uhr war noch ausreichend Zeit dafür. Monsignore Dillenburg begrüßte die Kolpingsfamilie und gesellte sich gerne dazu.

Kurz vor 10 Uhr zog die KF Dernau dann geschlossen in die Kirche ein. Die jüngeren Mitglieder hatten sich spontan zum Ministrantendienst bereit erklärt, was auch den Hausherrn erfreute, da die Minoritenkirche nicht als Pfarreikirche fungiert und auch sonntags die Besucherzahlen eher gering sind. Gemeinsam mit Banner vorweg, getragen von Rolf Nietgen, gingen sie durch den Mittelgang zum Altar.

In seiner Predigt stellte Präses Dillenburg die besondere soziale Verantwortung und das christliche Bekenntnis in einem schwieriger werdenden gesellschaftlichen Umfeld heraus.

„Man sei jedoch nicht allein gelassen, sondern in einer Familie Gleichgesinnter gut aufgehoben. Das Engagement im Sinne Kolpings sei gefordert, um Gesellschaft mitzugestalten und Hoffnungszeichen zu setzen. Zuletzt sei auch die Freude zu erwähnen, die nicht fehlen dürfe.“

Er wünschte der Kolpingsfamilie diese Freude für den Ausflugstag und bat darum, dass etwas von dem guten Wetter, das nach Köln mitgebracht wurde, zurückgelassen wird.

Nach der heiligen Messe versammelten sich alle am Grab Kolpings, um für seine Heiligsprechung zu beten und seiner zu gedenken.

Vor der Kirche wartete dann ein zweites Frühstück mit Kuchen und einem Gläschen Sekt, zu dem auch die übrigen Kirchenbesucher und auch ein paar Obdachlose, die sich vor der Kirche aufhielten eingeladen wurden.

Mittags begaben sich alle in verschiedenen Alters- und Interessengruppen auf geführte Entdeckungstouren durch Kölns City. Die Kinder „suchten etwas, was du nicht siehst“. Die älteren Semester entdeckten zeitgleich die Eigenheiten kölscher Braukunst in einschlägigen Brauhäusern, ließen sich aber auch die Geschichte der Heinzelmännchen nahebringen.

Eine Schiffsrundfahrt unter den Kölner Brückenbauwerken hindurch und entlang des neu gestalteten Rheinauhafens mit Kranbauten und Schokoladenmuseum rundete den Nachmittag ab. Um 17 Uhr wartete der Bus, der alle auf verschlungenen Wegen zum Bahnhof Kottenforst brachte. Dieser wurde als „Geheimtipp“, Abschluss eines harmonischen Ausfluges, empfohlen. Bei Zigeunerschnitzel und einem Glas Radler klang der Tag aus.

In seiner Predigt betonte Präses Dillenburg die besondere soziale Verantwortung und das christliche Bekenntnis.

In seiner Predigt betonte Präses Dillenburg die besondere soziale Verantwortung und das christliche Bekenntnis.

Die Kolpingsfamilie Dernau beim Ganztagesausflug in Köln.Fotos: Privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Roman Bermel: Hallo Julia. Du hast vollkommen recht. Ich habe lange bei euch gearbeitet und bin auch heute noch in der Grundschule unterstützend tätig. Ich kann nicht feststellen, dass weniger Unterstützung notwendig ist, eher das Gegenteil ist der Fall.
  • Andi-RLP: Hallo Herr oder Frau Bastian, Sie haben Recht, die Kommentarantwort von mir war falsch ausgedrückt. Das Wort "vertrauensvoll" steht natürlich im Bericht. Jedoch habe nicht ich den vertrauensvollen Abstimmungsprozess...
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Elke Zeise: Nur Schade das man als Nachbarin keine Information bekommt ob der Täter noch in U Haft ist oder wieder auf freiem Fuß ist. Habe Angst die Wohnung zu verlassen
Maifest in Gönnersdorf
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, April 2026
Servicemitarbeiterin
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
Maifest Dedenbach
Anzeigenschaltung zur Praxisschließung
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0253#
Shopping Genuss Abend Ahrweiler / o.B. Sponsoring
Empfohlene Artikel
Unter stehendem Applaus wurde Richard Stahl gewürdigt und verabschiedet.
28

Lantershofen. Nach fast 24 Jahren im Dienst des Caritasverbandes Rhein-Mosel-Ahr e. V. wurde Richard Stahl am 24. April in den Ruhestand verabschiedet. Im Anschluss an einen gemeinsamen Wortgottesdienst in der Kirche Lantershofen, geleitet von Domkapitular Benedikt Welter, fand im dortigen Winzerverein die anschließende Feierstunde statt.

Weiterlesen

von links Peggy Ley, Heidrun Boetzel, Christine Efferz
180

Bad Neuenahr. „Unser Frühlingsfest am 18./19. April war ein voller Erfolg!“ schwärmt Anita Andres, 1. Vorsitzende des Katzenschutzvereines Bad Neuenahr-Ahrweiler 1978 e.V. Bei sonnigem Frühlingswetter strömten zahlreiche Gäste – von jung bis alt, mit Familie und Freunden - zum Sängerheim des MFC Bad Neuenahr.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Nadine Kreuser.  Foto: privat
35

In Ahrweiler gehört es fest dazu: das Maibaumstellen. Gemeinsam werden die großen geschmückten Bäume aufgerichtet – mit viel Vorbereitung, Muskelkraft und Gemeinschaftssinn. Gleichzeitig sieht man in diesen Tagen vor vielen Häusern kleinere Maibäume stehen. Sie werden meist ganz persönlich aufgestellt: als Zeichen der Zuneigung, der Verbundenheit oder einfach, um einem Menschen zu zeigen: Ich denke an dich.

Weiterlesen

Symbolbild.
39

Pkw touchiert Kind an einer Bushaltestelle

21.04.:Kind bei Unfall in Marienfels verletzt

Marienfels. Am Dienstag, dem 21. April 2026, kam es gegen 16:30 Uhr in der Römerstraße in Marienfels zu einem Verkehrsunfall an einer Bushaltestelle. Ein Kind wurde von einem vorbeifahrenden PKW leicht touchiert und erlitt dabei leichte Verletzungen.

Weiterlesen

Dauerauftrag
Imageanzeige
Hausmeister, bis auf Widerruf
Familienfest freiwillige Feuerwehr Ringen-Bölingen am 01.05.26
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0253#
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0253#
Industriemechaniker
Gesundheit im Blick
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
Titelanzeige
Innovatives rund um Andernach
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
125 Jahre Kaufhaus Moses in Bad Neuenahr
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0253#
T-Roc & R-Line / Meckenheim