Katholische Pfarrgemeinde St. Pius Bad Neuenahr
Brasilianer waren zu Gast
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Ganz besondere Gäste konnte die Strick- und Bastelgruppe der Pfarrgemeinde St. Pius begrüßen:
Aus der brasilianischen Partnergemeinde Esperantina waren Padre Ladislau, die Kindergartenleiterin Isabel Cristina und Projektmitarbeiter Raimundo Nonato zu Besuch. Der Besuch in der Pfarrgemeinde und bei der Bastelgruppe kommt nicht von ungefähr, unterstützt diese doch schon seit vielen Jahren die brasilianische Gemeinde mit regelmäßigen Spenden.
Besonders der dortige Kindergarten und Selbsthilfeprojekte werden im Rahmen einer Selbstverpflichtung von der St.-Pius-Gemeinde und hier zu wesentlichen Teilen durch die Strick- und Bastelgruppe unterstützt. Der Kindergarten in Esperantina ist mit derzeit 25 Kindern an der Grenze seiner räumlichen Kapazität, das Kinder- und Jugendbetreuungsprojekt PIJU (Projeto Infanto Juvenil) bietet weiteren etwa 80 Kindern und Jugendlichen einen regelmäßigen Anlaufpunkt mit Bildung, Sport und Gemeinschaft. Oft genug erhalten die Kinder dort die einzige warme Mahlzeit am Tag. Raimundo Nonato, selbst als Jugendlicher PIJU-Teilnehmer, betreut dort heute Computer- und Informatikkurse und konnte ebenso wie seine Begleiter hautnah von ihrer Arbeit berichten.
Die vor über 30 Jahren von Padre Ladislau und dem damaligen Pfarrer von St. Pius, Günther Heinen, gegründete Partnerschaft der Pfarrgemeinden ist eingebettet in die Arbeit des überregionalen Freundeskreises Esperantina, der sein 30-jähriges Bestehen feiert. So wird die Besuchergruppe auch unter anderem das Peter-Jörres-Gymnasium und die St. Pankratiusgemeinde in Köln-Worringen besuchen. Für die Strick- und Bastelgruppe ist die Unterstützung der Esperantina-Gemeinde nicht der einzige - wenn auch bedeutendste - Baustein ihres sozialen Engagements.
Seit vielen Jahren finden aus den Basarerlösen zahlreiche soziale Einrichtungen der Pfarrgemeinde, der Kindergarten St. Pius, die Palliativstation im Remagener Krankenhaus Maria Stern, die Ahrweiler Tafel und der Hospiz-Verein Rhein/Ahr finanzielle Unterstützung. Bei den Spenden ist sichergestellt, dass sie zu 100 Prozent für die vielfältigen und oft nicht leichten Aufgaben Verwendung finden. Den unermüdlichen Einsatz der Damen weiß auch Pastor Peter Dörrenbächer zu schätzen: „Unser herzlicher Dank gilt den Frauen für ihr anhaltendes Engagement, mit dem sie schon bei vielen Projekten auch über die Gemeinde hinaus einen wichtigen Beitrag geleistet haben.“ Stolz kann die Gruppe seit ihrer Gründung 1970 auf ein Spendenvolumen von 135.000 Euro blicken. Doch leider gibt es auch einen Wermutstropfen. Die Gruppe plagen arge Nachwuchssorgen. Wer mitmachen will, kann sich bei Karin Veit unter Tel. (0 26 41) 91 89 89, bei Agi Calenborn unter Tel. (0 26 41) 3 50 19 oder bei Liesel Gering unter Tel. (0 26 41) 90 03 33 melden.
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