Symbolischer Akt im Rathaus von Bad Neuenahr-Ahrweiler
Bürgermeister Guido Orthen nahm Erinnerungsstück entgegen
Modell erinnert an besondere Verbundenheit zwischen Kreisstadt und Bundeswehr
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Vor der Ahrtal-Kaserne zeugt über Jahrzehnte ein Stück Weinbergsmauer von der besonderen Verbundenheit der Bundeswehr mit dem Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler. Das dazugehörige Modell, das damals im Vorfeld der Errichtung gefertigt worden war, ging jetzt in die Hände der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler über. Eine hochrangige Bundeswehr-Delegation kam eigens in die Stadtverwaltung, um Bürgermeister Guido Orthen die Nachbildung zu überreichen.
Mehr als fünf Jahrzehnte lang konnten die Menschen in der Kreisstadt auf ein ausgesprochen gutes Verhältnis zu den Bundeswehr-Angehörigen zurückblicken. Basis dafür war vertrauensvolles Miteinander zwischen Stadt und Bundeswehr. Dies zeigte sich auch bei dem Termin am Mittwochmorgen vergangener Woche im Foyer des Rathauses. Dort empfing Bürgermeister Guido Orthen Brigadegeneral Josef Heinrichs, Chef des Stabes für Heeresentwicklung, Brigadegeneral Werner Sczesny, Standortältester Grafschaft, und Brigadegeneral a.D. Hans-Joachim Fischer, ehemaliger Leiter des Logistikzentrum des Heeres.
Der Termin wurde bewusst gewählt. Schließlich hat das Heer mit Wirkung vom 30. Oktober 2013 die „Ahrtal-Kaserne“ an das Bundeswehrdienstleistungszentrum (BwDLZ) Mayen zurückgegeben. Das BwDLZ wiederum ist als Mieter bei der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben aufgetreten.
Die Bundeswehr-Delegation übergab anlässlich ihres Besuchs jetzt ein Modell der Weinbergsmauer mit dem Schriftzug „Ahrtal-Kaserne“. Das Modell, das über viele Jahre im Gesellschaftsraum der Kaserne gestanden hatte, wird künftig einen Platz im Rathaus finden, wo es unter Glas an die langjährige gute Partnerschaft zwischen Stadt und Bundeswehr erinnert.
Pressemitteilung der
Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler
