Gesellige Seniorenfeier der Hutengemeinschaft „St. Barbara“
Buntes Programm mit vielen Gästen
Ahrweiler. Zur gemütlichen vorweihnachtlichen Seniorenfeier der Hutengemeinschaft „St. Barbara“ Ahrhut begrüßte Hutenmeister Jochen Ulrich in der Aula der Aloisius-Schule über 140 Seniorinnen und Senioren und zahlreiche Gäste. Dabei erläuterte Pfarrerin Smidt-Kulla die neuen Pfarrbezirke der Evangelischen Kirchengemeinde. Dechant Jörg Meyrer berichtete über seine Auszeit und die gemachten Erfahrungen, außerdem erzählte er von interessanten Begegnungen, die er begleitet von einer Figur des Jesus Kindes, gezielt auf dem Ahrweiler Weihnachtsmarkt gesucht und gefunden hatte. Landrat Dr. Jürgen Pföhler kam mit froher Kunde, denn er überreichte 500 Euro von insgesamt 2000 Euro für die Seniorenarbeit in den Ahrweiler Huten, die diesen der Kreis als Innovationspreis zugesprochen hatte. Horst Gies verabschiedete sich als Ortsvorsteher von den Senioren der Ahrhut, da er nach 15-jähriger Amtszeit bei der Kommunalwahl im kommenden Jahr nicht erneut kandidieren werde. So machte er letztmalig einen virtuellen Stadtrundgang mit den Senioren, in dem er ihnen die aktuellen Projekte in und um Ahrweiler vorstellte.
Zwischendurch gab es neben Kaffee und Kuchen auch Gelegenheit zum Gespräch untereinander bei einem Glas heimischen Rotweins. Dies alles war bestens vorbereitet vom Hutenvorstand und dessen
Damen. Grußworte richteten auch Burgundia Carina Mombauer sowie das Ahrweiler Prinzenpaar Jacqueline und Sebastian Jonas an die zahlreichen Seniorinnen und Senioren, ehe der Nikolaus (Udo Groß) Nachdenkliches, aber auch Lustiges zum Besten gab, sowie noch einmal die Seniorenfahrt des Vorjahres nach Schalkenmehren Revue passieren ließ. Hierzu dankte er besonders dem Organisator der Tour, Heinz-Peter Hoppe, für seine tolle Arbeit. Am Nikolaus lag es nun auch, die älteste Dame und den ältesten Herren zu ehren: Josefa Haefner und Hans Koll, 97 und 94 Jahre alt. Danach folgte der immer wieder mit Spannung erwartete Diavortrag von Willi Rosenstein, der die Altenfahrt des Vorjahres mit Bildern aus der Luft nach verfolgte und so einen etwas anderen Blick auf die Heimat bot. Außerdem hatte er Bilder aus Ahrweiler des Jahres 1953 dabei und ein eifriges Rätseln „wer war das noch?“, mobilisierte den Saal.
Nach diesen Stunden der Geselligkeit machten sich die älteren Damen und Herren, noch mit einer prall gefüllten Nikolaustüte bedacht, wieder auf den Heimweg. Und wie sagte eine Dame so treffend beim Herausgehen, ihre Heimatsprache nicht verleugnend:
„Nee, wat wor dat schön“.
