Wichtige Investition in nachhaltige Abfallwirtschaft:
CDU im Kreistag Ahrweiler begrüßt Biogut-Vergärungsanlage am Abfallwirtschaftszentrum Niederzissen
aus Grafschaft
Die CDU-Kreistagsfraktion Ahrweiler begrüßt den jüngsten Beschluss des Kreistages Ahrweiler zum Bau einer Biogut-Vergärungsanlage am Abfallwirtschaftszentrum Niederzissen. Die Fraktion hat dem Vorhaben geschlossen zugestimmt und sieht darin eine wichtige Weichenstellung für die Zukunft der Abfallwirtschaft im Landkreis.
„Mit dieser Entscheidung investieren wir in eine moderne, nachhaltige und wirtschaftlich tragfähige Abfallentsorgung. Gleichzeitig machen wir uns unabhängiger von privaten Entsorgungsunternehmen und stärken die regionale Verwertung unserer Bioabfälle“, so der Fraktionsvorsitzende der CDU, Michael. Korden.
Die neue Anlage soll bis Ende 2029 entstehen und jährlich rund 48.000 Tonnen Bioabfall verarbeiten. Neben den Mengen aus dem Kreis Ahrweiler werden auch Bioabfälle aus dem Landkreis Altenkirchen und von Partnern der Rheinischen Entsorgungs-Kooperation (REK) verwertet. Die erforderlichen Abfallmengen sind nach derzeitigem Vertragsstand mindestens bis 2042 gesichert.
Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 46,9 Millionen Euro netto. Eine Landesförderung von 4,5 Millionen Euro wurde beantragt und bereits mündlich in Aussicht gestellt. Die Wirtschaftlichkeit wurde durch unabhängige Gutachten überprüft. Während der bisherige externe Entsorgungsvertrag für 2027 Kosten von 130,43 Euro je Tonne vorsieht, werden für die neue Anlage ab 2029 rund 118,60 Euro je Tonne prognostiziert. Trotz unterschiedlicher Bezugsjahre zeigen die Berechnungen aus Sicht der CDU eine wirtschaftlich überzeugende Perspektive.
„Gerade bei einer Investition dieser Größenordnung müssen Wirtschaftlichkeit und Planungssicherheit stimmen. Die vorliegenden Untersuchungen haben uns überzeugt. Auch mögliche Risiken wurden sorgfältig betrachtet“, betont Udo Stratmann, abfallpolitischer Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion Ahrweiler. „Neben der größeren Unabhängigkeit bietet die Anlage ökologische Vorteile: Durch die Vergärung der Bioabfälle entstehen Biogas zur Energiegewinnung und verwertbarer Kompost. Damit leistet das Projekt einen Beitrag zu den Klimaschutzzielen des Kreises und legt den Grundstein für eine zunehmend energieautarke Abfallwirtschaft.“
Eine unmittelbare Senkung der Abfallgebühren ist dadurch zwar nicht zu erwarten. Die CDU sieht jedoch gute Chancen, langfristig zu möglichst stabilen Gebühren beizutragen. „Unser Ziel ist eine zuverlässige, bezahlbare und umweltfreundliche Abfallentsorgung für die Bürgerinnen und Bürger. Mit dieser Anlage verbinden wir ökologische Verantwortung und wirtschaftliche Vernunft. Deshalb stehen wir geschlossen hinter diesem Zukunftsprojekt“, so Korden und Stratmann abschließend.
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Michael Korden(l.) und Udo Stratmann von der CDU-Kreistagsfraktion Ahrweiler Foto: M. Schneider