Allgemeine Berichte | 25.06.2013

Dompropst Werner Rössel feiert 40. Priesterjubiläum

Dankbar und voll Vertrauen

Dompropst Werner Rössel privat

Trier. Seit 40 Jahren ist er Priester - dieses Jubiläum feiert der Trierer Dompropst Werner Rössel zwar nur im kleinen Kreis, aber „dankbar und voll Vertrauen“ auf viele weitere Jahre. Seine Berufung traf den 1946 in Ahrweiler geborenen und in einem katholischen Elternhaus in Kreuzberg (Pfarrei Altenahr) aufgewachsenen Rössel nicht „aus heiterem Himmel“, sondern: „Das wuchs im Verlaufe des Lebens mit der Kirche, sie gehörte zum Alltag und zum Sonntag.“ Am Sonntag, 24. Juni 1973, wurde er vom damaligen Trierer Bischof Dr. Bernhard Stein zum Priester geweiht. Mit ihm wurden sieben weitere junge Männer geweiht. Zu seinem Jahrgang gehören Domkapitular Klemens Hombach, heute Pfarrer in Linz und Pfarrer Georg Koch, Kooperator in der Pfarreiengemeinschaft Kirchen-Betzdorf.

Seitdem hat Rössel sowohl seelsorgliche wie verwalterische Aufgaben übernommen - doch diese Trennung mag er eigentlich nicht, denn er sieht auch in kirchlichen Verwaltungstätigkeiten eine seelsorgliche Dimension. „Entscheidend ist doch, wie ich den Menschen begegne.“ Zunächst war Rössel als Kaplan und dann als Vikar in Waldbreitbach tätig. 1976 wurde er zum Regionaljugendpfarrer für die damalige Region Mosel-Eifel-Hunsrück ernannt, 1981 wurde er Diözesanseelsorger des Bundes der Deutschen katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Trier und gleichzeitig geistlicher Beirat der Abteilung Jugend im Bischöflichen Generalvikariat. An diese Zeit denkt Rössel besonders gerne zurück, denn gerade in der Jugendverbandsarbeit habe man viel voneinander lernen können. „Ich durfte mich als Wegbegleiter erfahren“, sagt Rössel rückblickend.

Zwischen 1987 und 1990 arbeitete Rössel in der pfarrlichen Seelsorge in Daun und war Dechant (Leiter) des Dekanates Daun. Von 1990 bis Ende 1993 stand er als Regionaldekan an der Spitze der Region Rhein-Wied-Sieg. 1994 ernannte der damalige Bischof Dr. Hermann Josef Spital Rössel zum Bischöflichen Generalvikar. Damit war er für die Verwaltung des Bistums Trier zuständig - eine „herausfordernde Aufgabe“. Dieses Amt hatte er auch unter Spitals Nachfolger Dr. Reinhard Marx bis 2005 inne, als er zum Kanzler der Bischöflichen Kurie ernannt wurde. Bereits 2004 war er als Dompropst an die Spitze des Trierer Domkapitels berufen worden. Dieses Amt, in dem er nicht nur dem Trierer Domkapitel vorsteht, sondern auch für die älteste Kathedrale in Deutschland, den Bischofssitz und die Reliquie des Heiligen Rocks zuständig ist, nennt Rössel eine „ehrenvolle Aufgabe“.

Und noch ein drittes Amt bekleidet Rössel, dem 2005 der Heilige Vater für seine Verdienste den Ehrentitel „Päpstlicher Ehrenprälat“ verliehen hat: Er ist Bischofsvikar für weltkirchliche Aufgaben, und koordiniert als Diözesandirektor der Päpstlichen Missionswerke die Zusammenarbeit des Bistums mit den Hilfswerken Adveniat, Misereor und Renovabis. „Für dieses Thema habe ich Feuer gefangen während meiner Zeit als Diözesanjugendpfarrer.“ 1981 hatte er in dieser Funktion zum ersten Mal Bolivien, das Partnerland des Bistums, besucht.

Pressemitteilung

der Bischöflichen Pressestelle Trier

Dompropst Werner Rössel Foto: privat

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