Politik | 29.07.2015

Des Volkes Wille akzeptiert?

Stellungnahmen zur Windradanlage auf der Linder Höhe

Man könnte es zwar als geschickt ansehen, die Energie-Wende in einen Zusammenhang mit dem neu errichteten Wasser-Hochbehälter zu bringen, ob dies aber von Anfang an so geplant war, darf wohl mehr als bezweifelt werden. Es wurde zunächst, ein von einem relativ kleinen Personen-Kreis, favorisierter Aussichtsturm von ca. zwölf Meter Höhe auf der „Linder Höhe“ im Jahre 2011 durch ein Bürger-Begehren mit deutlicher Mehrheit und der gleichzeitigen Forderung, das einmalige Aussichts-Platteau in seiner Natürlichkeit zu erhalten, abgelehnt und so zu bauen verhindert! Erst nach dieser Ablehnung kam ein Windrad ins Gespräch. Um keine falschen Eindrücke zu erzeugen, sei vorab angemerkt, dass es nicht um das Für oder Wider alternativen Energie-Gewinnung geht, sondern schlicht und ergreifend darum, ob Volkes Wille akzeptiert, oder, wie hier, mit einem Federstrich beiseite geschoben wird. Ist es nun erlaubt die Frage zu stellen, ob, wenn der Aussichtsturm im Einklang mit der Mehrheit der Bevölkerung hätte realisiert werden können, der ca. 30 Meter hohe Windrad-Spargel dennoch erstellt worden wäre? Eine nicht als gering zu bezeichnende Anzahl von Linder Bürgerinnen und Bürgern vermuten hinter der Windrad-Aktion eine verdeckte Retourkutsche der vorgenannten Abstimmungs-Unterlegenen, zumal eine mit spitzem Bleistift geführte Rentabilitätsrechnung der Windanlage anscheinend nicht vorgelegt wurde. Die nun bei der Eröffnung gemachte Äußerung, dass es immer und überall Menschen geben würde, die gegen „Alles und Jedes“ seien, muss sich die Linder Ablehnungs-Mehrheit nicht als Fortschritts-Verweigerer oder gar Technik ablehnendes Hinterwäldlertum unterjubeln lassen, als viel mehr zu erkennen ist, dass hier der demokratische Grundsatz der Mehrheitsentscheidungen ganz offensichtlich noch nicht durchschlagend verinnerlicht wurde! Kann man nicht davon ausgehen, dass, wenn die Politik glaubt, sich über Mehrheiten hinwegsetzten zu können, sie sich zunehmenden Problemen aussetzt? Ist man nicht gleichzeitig geneigt, die Frage zu stellen, wer eigentlich die massiv zunehmende Anzahl an Nichtwählern rekrutiert?Norbert P. Bongart

Bad Neuenahr-Ahrweiler

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