Ortsbeirat Vettelhoven hat einiges vor
Die Kirmes soll 2015 wiederbelebt werden
Vettelhoven. Der Vettelhovener Ortsbeirat will die Kirmes wieder aufleben lassen. Das beschloss das Gremium einstimmig in seiner jüngsten Sitzung in der Kaiserhalle. Zum traditionellen Termin am zweiten Wochenende im September soll in der Mittelstraße und auf dem Dorfplatz zünftig gefeiert werden. Einige örtliche Vereine hätten bereits ihre Bereitschaft signalisiert, bei der Neukonzeption mitzuwirken, erklärte Ortsvorsteher Dr. Dr. Franz Josef Schneider (CDU). Auf jeden Fall müsse aber Jürgen Unkelbach, der Wirt der Gaststätte „Meat & More“, mit einbezogen werden, denn der örtlichen Gastronomie wolle keine Konkurrenz gemacht werden.
Gedacht sei an kleinere Aktivitäten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit lustigen Spielen, Wettkämpfen, Musik, Speisen und Getränken. Die Kreissparkasse Ahrweiler habe bereits ein Fass Bier als Spende zugesagt. In den nächsten Wochen soll sich ein Organisationsteam um die Verwirklichung kümmern, dann könne vielleicht dieses Jahr noch Vollzug gemeldet werden.
Jugendarbeit verbessern
Außerdem soll die Kinder- und Jugendarbeit in Vettelhoven verbessert werden, wünscht sich Schneider. Im Jugend- und Seniorenbeirat der Gemeinde seien Alina Bauer und Winfried Dietrich vertreten, Marc Schuchert, Sebastian Klöckner und Reinhard Danneleit seien Stellvertreter.
Wichtig sei aber, dass so schnell wie möglich wieder ein Jugend- und Seniorenraum im Ort zur Verfügung gestellt werden könne, nachdem der alte Junggesellenvereins-Raum in der Kaiserhalle vor mehr als einem Jahr „vom einen auf den anderen Tag“ geschlossen worden sei. Der habe offensichtlich den Brandschutz-Bestimmungen nicht mehr genügt, weil es keinen zweiten Fluchtweg gebe, erinnerte sich Ludwig Weil.
Der Raum könne vielleicht mit relativ wenig Aufwand wieder nutzbar gemacht werden, so die Vermutung aus dem Ortsbeirat. Deshalb wurde der Ortsvorsteher gebeten, bei der Gemeindeverwaltung in Erfahrung zu bringen, mit welchen Maßnahmen der Raum reaktiviert werden könne.
Schließlich habe der Junggesellenverein über Jahrzehnte hinweg viel Geld in die Instandhaltung des Raums in der Kaiserhalle investiert.
Laternenköpfe austauschen
Ausgetauscht werden sollen zwei Laternenköpfe im Gudenauring, so Schneider. Sie spendeten nämlich nur noch sehr schummriges Licht und würden ihrer eigentlichen Aufgabe der Erhellung nicht mehr gerecht. Das sei aber zur Sicherheit der Fußgänger notwendig.
Er hoffe, dass der Ersatz noch vor dem Herbst angebracht werde. Erfreulicherweise gebe es im Ort einige Männer, die sich bereiterklärt hätten, Pflege-, Reparatur- und Anstreicharbeiten im Ort unbürokratisch zu übernehmen. Und da gebe es einiges zu tun, so der Ortsvorsteher. Der vermooste Gehweg in der Bungartenstraße müsse gesäubert und das Begrüßungsschild am Ortseingang wieder gerade hingestellt werden.
Die Geländer auf den Brücken über den Swistbach im ganzen Ort könnten alle einen neuen Anstrich vertragen, hatte Schneider festgestellt, ebenso das Antoniushäuschen am Waldesrand. Außerdem seien Blumenbeete zu pflegen, Sitzbänke zu renovieren und Buswartehäuschen auszubessern.
Für das benötigte Material sei Geld im Gemeindehaushalt eingestellt, das müsse nur abgerufen werden. Weitere helfende Hände seien immer gern gesehen, wer sich für freiwillige Arbeitseinsätze zum Nutzen der Ortschaft interessiere, könne sich bei ihm oder einem Mitglied des Ortsbeirates melden.
