Politik | 19.05.2013

Das Steinerberghaus steht zum Verkauf

Die Lichter gehen aus

Das Steinerberghaus schließt zum Ende des Monats

Kesseling. So nach und nach gehen dem touristischen Angebot in der Verbandsgemeinde Altenahr die Lichter aus, nach dem „Aus“ der Seilbahn in Altenahr folgt nun das bekannte Steinerberghaus auf dem 531 m hohen Gipfel des Steinerbergs in Kesseling. Seit längerer Zeit steht das Steinerberghaus zum Verkauf und zum Ende diesen Monat hat das Pächterehepaar Hanne und Ralf Lotz aus persönlichen Gründen seinen Vertrag gekündigt und wird das Steinerberghaus als Pächter verlassen. Der Verkauf des Steinerberghauses hat bisher nicht zum Erfolg geführt, so der Vermarkter.

In den fünf Jahren als Pächter hat das Ehepaar viel Engagement aufgewendet, Ideen umgesetzt und auch viel Herzblut investiert um die Ansprüche der Gäste zu erfüllen. So fällt der Abschied auch etwas schwer, so die Pächterin.

Da der Verkauf noch nicht zum Erfolg geführt hat, könnte sich der Makler jetzt auch noch einen Anschlusspachtvertrag vorstellen, der allerdings eine Befristung von zwei Jahren bedeuten würde, da der Verkauf weiterhin angestrebt wird. Wenn ein Gastronomiebetrieb erst einmal seine Türen geschlossen hat, ist es bekanntlich schwer, wieder an den aufgebauten Erfolg anzuknüpfen. Für den Tourismus wäre dies in der Verbandsgemeinde Altenahr wohl eine Katastrophe, da das Steinerberghaus als „herausragender Mosaikstein“ gesehen werden muss, so Bürgermeister Achim Haag, der die nun entstehende Situation sehr bedauert. „Aber wir sind als Verbandsgemeinde kein Wirtschaftsbetrieb und können in private Geschäfte nicht eingreifen“, so der Bürgermeister. Auch für den Vorsitzenden vom Ahrtaltourismus, Maternus Fiedler, wäre es geradezu ein Trauerspiel, wenn es für die Wanderer, Mountainbiker, Motorradfahrer und all die Touristen von nah und fern keine Gastronomie mehr auf dem Steinerberg geben würde. Jetzt wo auch noch der Verbindungsweg des Ahrsteigs AV2 direkt das Steinerberghaus anbindet. „Der Steinerberg mit seinem Steinerberghaus hat längst eine überregionale Beliebtheit erreicht, wo gerade in den jetzt beginnenden Sommermonaten und im Herbst die Menschen in Massen anzutreffen sind“, so Fiedler, der sich wünscht, dass es doch noch eine Lösung geben wird.

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