TuS Ahrweiler 1898, Triathlonabteilung
Die Reise führt wieder nach Berlin
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Auch bei der vierten Auflage des Landesfinals im Triathlon des Schulwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ ging das Peter-JoerresGymnasium Ahrweiler als Sieger hervor und darf sich nun ein weiteres Mal auf die Reise nach Berlin freuen. Im heimischen TWIN gingen in diesem Jahr bei idealen äußeren Bedingungen 16 Schulmannschaften aus ganz Rheinland-Pfalz an den Start, um den Landesmeister im Triathlon zu ermitteln. Die Triathlonabteilung des TuS Ahrweiler unter der Federführung von Swantje Kolberg und Rainer Kehrbusch war auch in diesem Jahr wieder vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur mit der Austragung dieses Wettbewerbs betraut worden. Die Schulmannschaften, bestehend aus maximal vier Mädchen und vier Jungs der Jahrgänge 2000 bis 2003, mussten 200 Meter Schwimmen, drei Kilometer Radfahren und ein Kilometer Laufen. Schon beim Schwimmen zeigten sich große Unterschiede. So kam Noah Berlin aus Ahrweiler als Schnellster schon nach 2:18 Minuten aus dem Wasser, als einige der Teilnehmer gerade erst auf die letzten 100 Meter gingen.
Danach ging es sofort zu den Rädern in der Wechselzone und anschließend auf die Radstrecke im Kaiserin-Auguste-Viktoria-Park. Zwei Runden wurden dort gefahren, bevor es wieder zurück zur Wechselzone ging. Hier konnten die starken Radfahrer punkten, bevor es dann nach dem erneuten Wechsel auf die Laufstrecke entlang des TWIN ging. Drei Runden liefen die Schüler, bevor sie ins Ziel auf der Badewiese einbiegen konnten. Mit der schnellsten Zeit aller Teilnehmer überspurtete Jacob Heß noch seinen Teamkollegen Noah Berlin. Mit Pascal Thielke auf Platz drei war das Podest dann komplett in der Hand des PJG.
Auch bei den Mädchen gab es einen Einzelsieg für Ahrweiler. Noahs Schwester Emily belegte am Ende gar Rang vier in der Gesamtwertung und setzte sich mit deutlichem Vorsprung gegen Emily und Hannah Fender aus Montabaur durch.
Die Einzelergebnisse waren am Ende aber nur zweitrangig, galt es doch, mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung das Bundesfinale in Berlin zu erreichen. Und zum bereits vierten Mal in Folge sicherte sich die Mannschaft des heimischen Peter-Joerres-Gymnasiums den Sieg und damit verbunden das Ticket für die Reise in die Bundeshauptstadt. Christoph Amedieck als verantwortlicher Lehrer des Teams nahm seine Schützlinge im Ziel in Empfang und war beeindruckt von der mannschaftlich geschlossenen Leistung. Mit einem Vorsprung von elf Minuten auf den zweiten Platz war das Team in der Besetzung Emily Berlin, Elena Deuster, Svenja und Annika Steinert, Noah Berlin, Jacob Heß, Pascal und Marcel Thielke nicht zu schlagen. Auf dem zweiten Platz folgte das Mons-Tabor-Gymnasium Montabaur vor dem Elisabeth-Langgässer-Gymnasium aus Alzey.
Bei der stimmungsvollen Siegerehrung durch Michael Stäudt vom Ministerium war dann der Jubel groß. Und auch die Mannschaften, die nicht ganz oben auf dem Treppchen landeten, konnten sich über einen Pokal und die Anerkennung und den Applaus der anwesenden Zuschauer freuen.
