Salon-Gespräch am 25. Oktober

Diktatur Europa ?

Dr. Lothar Gassmann referiert in Bad Neuenahr

05.10.2015 - 18:55

Bad Neuenahr . Was weiß der „normale Bürger“ über die Europäische Union und die Europäische Verfassung? Dieser aktuellen Frage geht das Forum der Salon-Gespräche am Sonntag, 25. Oktober 2015, im Hotel Aurora in Bad Neuenahr nach. Dr. Lothar Gassmann greift als Buchautor in seinen zahlreichen Veröffentlichungen geistliche, theologische und zeitkritische Themen auf.

Worum geht es? Zunächst ging es um eine Wirtschaftsgemeinschaft – jetzt geht es um die Grundlagen unseres Staates! Der Kontinent Europa und die Europäische Union (EU) sind nicht dasselbe. Die jetzige EU ist ein Zusammenschluss verschiedener europäischer Staaten, dessen Ziel die Herstellung einer einheitlichen Regierung für Gesamteuropa ist. Hier entsteht ein Superstaat, eine

Mammutinstitution ohne wirkliche Freiheit der Einzelstaaten und der einzelnen Bürger. Bereits jetzt stammen die allermeisten Gesetze von der EU in Brüssel und nicht aus Berlin oder den Hauptstädten der anderen europäischen Länder. Das deutsche, ja allgemein das nationale Recht der Völker befindet sich auf dem Rückzug und soll immer mehr einem „Europa-Recht“ weichen, was Dr. Gassmann in seinem

Vortrag belegen wird.

Warum die EU sich zu einer Diktatur zu entwickeln droht?

Die Europäische Union steht nämlich in großer Gefahr, sich zu einer Diktatur zu entwickeln.

Der Beweis: Nur in den wenigsten Ländern wurde die Bevölkerung überhaupt befragt, ob sie der EU beitreten will. Nein-Entscheidungen werden letzten Endes nicht akzeptiert, wie das Beispiel Irland zeigt. Die Schweiz, deren Bevölkerung in früheren Abstimmungen ebenfalls „Nein“ zur EU-Mitgliedschaft sagte, versucht man durch Etappen-Verträge (z.B. Schengen-Abkommen, Freizügigkeits-Gesetz) per „Salamitaktik“ in die EU einzugliedern. Alle wesentlichen Entscheidungen in der EU

werden zentralisiert. Die Bevölkerung in den einzelnen Ländern und die nationalen Parlamente haben kaum Möglichkeiten, auf die laufende europäische Gesetzgebung Einfluss zu nehmen.

Gelegentliche Wahlen und das mit hohen Hürden versehene Petitionsrecht können daran nur wenig ändern. Die EU hat sich in allen entscheidenden Bereichen von Politik, Wirtschaft und Justiz per Lissabonner Vertrag de facto eine Totalermächtigung eingeräumt. Die einzelnen Staaten büßen ihre Selbstbestimmung immer mehr ein. Das Recht der einzelnen Staaten (z.B. das deutsche Grundgesetz) wird zunehmend vom „Europarecht“ verdrängt. Nationale Gerichte müssen ihre entscheidenden Kompetenzen Schritt für Schritt an den Europäischen Gerichtshof abgeben. Gleichzeitig erstrebt die EU militärische Aufrüstung und eine Europa-Armee. Vor allem aber: Die EU-Politik kann – insbesondere durch ihre „Nichtdiskriminierungs“-Klausel - eine Einschränkung der Meinungs- und Predigtfreiheit zur Folge haben. Die Präambel und die Grundwerte-Definition des EU-Verfassungsvertrags stehen in wesentlichen Punkten im Gegensatz zum christlichen Glauben und könnten – besonders im Blick auf die „Nichtdiskriminierungs“-Klausel - eine Christenverfolgung in Europa herbeiführen!

Die Initiatoren der Salon-Gespräche Bad Neuenahr, Rudolf und Gudrun Raethel, laden alle Interessierte am 25. Oktober 2015 zu diesem Vortrag mit anschließender Diskussionsrunde in das Privathotel VILLA AURORA ein. Beginn ist 15:30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Der Verzehr erfolgt auf eigene Rechnung.

Kontakt und Anmeldung:

Rudolf Raethel, Tel.: 0 26 41 – 91 36 36 oder per Mail: raethel@gmx.com.

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