Allgemeine Berichte | 10.09.2013

Lantershofen hat eine neue Majestät

Dominik Knieps ist neuer Schützenkönig

Der Hauptmann der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft Sankt Hubertus Lantershofen setzte sich mit dem 201. Schuss gegen seine Mitbewerber Robin Grießel durch

Mit Königskette und Zepter präsentierte sich der neue Lantershofener Schützenkönig Dominik Knieps dem Volk in der Lambertushütte. -VJ-

Lantershofen. Hauptmann Dominik Knieps ist der neue Schützenkönig der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft St. Lambertus Lantershofen - womit die Gesellschaft nun vorübergehend führungslos ist, denn laut Satzung darf der Schützenkönig nicht zugleich Hauptmann sein. Bis zur Neuwahl des Hauptmanns in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung übernimmt nun der 1. Offizier Robin Grießel kommissarisch das Amt.

Der war auch der einzige Mitbewerber um die Schützenkönigswürde, musste sich aber nach dem 201. Schuss aus dem Kleinkaliber-Gewehr geschlagen geben. Mit einem satten Blattschuss holte Dominik Knieps den zähen Königsvogel auf dem Schießplatz in der Lambertusstraße von der Stange, sein einziger Mitbewerber gratulierte als Erster zu diesem Erfolg, während die derzeit gut 70 Mitglieder ausgelassen feierten.

Der König ist tot - es lebe der König

Auf den Schultern seiner Kameraden wurde die neue Majestät vom Schießstand in die nahe gelegene Lambertushütte getragen, wo ihn zunächst Robin Grießel in seiner Eigenschaft als „kommissarischer Hauptmann“ der Junggesellen-Schützen-Gesellschaft auch offiziell noch einmal beglückwünschte. „Der alte König ist tot - es lebe der neue König!“, war dazu der passende Kommentar. Grießel wusste: „Das ist heute ein Fest, das er nie vergessen wird!“

Dann überreichte ihm der scheidende Schützenkönig Manuel Efferz die Insignien seiner Macht, das historische Königszepter und die schwere Königskette. Daran klimperte erstmals das neue Silberschild des scheidenden Königs, das Efferz bei seinem Abschied der Gesellschaft gestiftet hatte, sowie das neue „Hauptschild“ der Kette, das in diesem Jahr angefertigt worden war, weil das ursprüngliche Schild vor rund 40 Jahren spurlos verschwunden war. Nachdem alle Ortsvereine ihm feierlich gratuliert hatten, kam der schönste Teil des Abends für den neuen Schützenkönig Dominik Knieps: Die Brötchesmädchen traten in einer langen Reihe an, um der neuen Majestät mit einer innigen Umarmung und einer langstieligen gelben Rose zu gratulieren, was dem Amtsinhaber sichtlich gefiel. Anschließend setzte sich ein stolzer Festzug mit dem neuen Schützenkönig an der Spitze in Bewegung und lief, musikalisch begleitet von Tambourcorps, durch das ganze Dorf, um die frohe Botschaft zu verkünden.

Brötchesmädchen servierten Kaffee und Kuchen

Am Nachmittag schon waren Tambourcorps, Offiziere und Fahnen ein letztes Mal mit ihrer scheidenden Majestät Manuel Efferz durch den Ort gezogen und hatten ihn zur Lambertus-Hütte geleitet. Dort servierten die Brötchesmädchen Kaffee und Kuchen, und die Schützenvorstände aus Ahrweiler und Lantershofen traten zum traditionellen Wettschießen gegeneinander an. Dabei gab es eine faustdicke Überraschung, denn erstmals nach 13 Jahren holten sich die Ahrweiler Junggesellen-Schützen den Pokal, Thomas Holzberger hatte die „Holzsau“ erlegt. Mit dem neuen König an der Spitze feiert Lantershofen dann am kommenden Wochenende, 13. bis 16. September, die Lambertus-Kirmes. Schon am Freitagabend beginnt der Jubilarsabend, am Samstagabend wird dann die Kirmes in der Mehrzweckhalle angespielt. Am Sonntagmorgen gibt es ein Festhochamt in der Kirche, nachmittags schließt sich eine Festandacht mit einer prächtigen Parade an, bevor am Abend der Kirmesball beginnt. Der Kirmesmontag beginnt ebenfalls mit einem Festgottesdienst, an dem sich der traditionelle Festkommers anschließt. Am Nachmittag wird es erneut eine Parade geben, gefolgt vom Festumzug. Der Königsball am Montagabend beschließt die diesjährige St. Lambertus-Kirmes in Lantershofen.

Mit Königskette und Zepter präsentierte sich der neue Lantershofener Schützenkönig Dominik Knieps dem Volk in der Lambertushütte. Foto: -VJ-

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